24|Weihnachten

Liebe LeserInnen,

der Fruitzember ist zu Ende. Wir sind am 24. Dezember angekommen, dem Tag der Geburt Christi.

Die Adventszeit war wieder vollgestopft von Terminen, Aufgaben und Arbeiten, da blieb die Zeit oft nicht, mich in Ruhe an den Computer zu setzen und einen Blogpost zu schreiben. Fruitzember ist nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe, doch habe ich es schlussendlich trotzdem geschafft, 24 Beiträge zu posten (wenn auch unpünktlich).

Ich wünsche euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, dass ihr zur Ruhe kommen könnt und die freie Zeit mit Familie, Freunden und Verwandten genießen könnt! 🙂

Ganz liebe Grüße

eure Clara

22|Dezember

Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man’s versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
„Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.“

(Erich Kästner)

 

21|Glücklich

Ich hielt meinen kleinen Cousin in den Armen. Er grinste wie ein Honigkuchenpferd. „Warum grinst du so?“, fragte ich lachend. Er sagte nichts, sondern grinste nur weiter. „Heute bist du aber glücklich!“, sagte ich. Er sah mich mit seinen braunen Glupschaugen an und kicherte. Ja, der kleine Mann war einfach glücklich, aus welchem Grund auch immer 😉

20|Ready to Change

We got tired of your charms
And tired of your false alarms
You’re just a book that never turns its page

You can stand on the edge shouting out that you’re ready to change (ready to change)
You can say what you want
You won’t jump, you’re not ready to change, ready to change

Happy times, there’s been a few
A different me, a different you
Now you sell your soul for something new
But nobody’s buying

18|Briefe an sich selbst

Vor fünf Jahren habe ich einen Brief an mich selbst geschrieben und ihn einer Lehrperson gegeben. Sie wird ihn in ca. einem halben Jahr in den Postkasten werfen, er wird einen langen Weg durch die italienische Post machen und schließlich bei mir zu Hause ankommen. Was werde ich geschrieben haben? An einige kleine Dinge kann ich mich noch wage erinnern, doch der Großteil ist aus meinem Gedächtnis verschwunden. Ich bin gespannt, wie sich mein vierzehnjähriges Ich meine Zukunft so vorgestellt hatte. Sicher nicht so wie sie nun ist! Oder vielleicht doch?

17|Ruhe

Manchmal braucht man einfach Ruhe, Ruhe um sich zu sammeln, über bestimmte Sachen nachzudenken. Manchmal sehnt man sich einfach nach ruhigen Stunden anstatt nach verrückten, langen Partynächten. Manchmal will man sich einfach in der eigenen Höhle verkriechen und die Ruhe genießen!

16|Freunde

In der Weihnachtszeit hat unser Jugendchor besonders viele Auftritte. Jedes Malfreue ich mich, mich mit Freunden zu treffen und zu singen. Musik ist für mich wahrer Honig für die Seele. Wenn ich singe, kann ich abschalten, zur Ruhe kommen, mich mit meinen Freunden freuen und Spaß haben. Es passiert immer etwas, das die Stimmung lockert, auch wenn wir am Anfang vielleicht gestresst, müde oder nicht gut drauf sind. Musik und Gemeinschaft sind zwei der wichtigsten Dinge in meinem Leben die mich auch besonders in der Adventszeit begleiten.