Where is the love

Die Welt so grau, und scheint doch so farbenfroh

Wer sie sieht, schaut doch lieber weg

denkt an sich, alles andere interessiert ihn nicht.

Wo ist die Liebe geblieben, zwischen Menschen;

dir und mir,

dunkel oder hell, wie Nacht und Tag

verschieden und doch alle gleich.

Ein Mensch, eine Welt, ein Leben.

Wo ist die Liebe geblieben, zwischen Menschen;

die sich bekämpfen, töten, beschimpfen,

Hass regiert, Angst friert.

Wo ist die Liebe geblieben, zwischen Menschen;

wo alles hässlich und zerstört,

wo alles trist und leer,

nur ein einzelner roter Luftballon von Nena,

er liegt dort neben Trümmern.

Wo ist die Liebe geblieben?

Zwischen Menschen?

Ich bin mir sicher, nicht.

 

~ Clara

Der Literar

Heute traf ich zusammen mit meiner Mutter einen Schriftsteller. Sie kannte ihn von Früher. Ich erkannte ihn nicht, doch als sie mir seinen Namen nannte, wusste ich wer er war. Meine Mutter hatte ihm im Kindergarten mit voller Wucht aufs Schienbein getreten, als er sie nervte. So wie meine Mutter nun ist, musste sie dem in Berlin und Zürich lebenden Literar sagen, dass ich es liebte zu schreiben. Der Herr war sofort begeistert und fing an zu reden und zu erzählen. Er fragte nach meinen Zukunftsplänen, war begeistert von meiner Idee Psychologie und Film zu studieren. Meine Mutter will meine Texte immer lesen, doch wenn ich gerade beim Schreiben bin, will ich keinen um mich herum haben, der mir über die Schulter schaut und meinen Gedankenfluss stört. Auch davon war er begeistert. Er erzählte von seinen Gedichten, vom Gammelhai, seiner Orangerie voller seltener Zitronen und Michelangelo, der mit „Ich bin fertig, wenn ich fertig bin“ auf die Frage des Papstes „Wann bist du endlich fertig mit der Kapelle“ antwortete. Er sprach vom Gehör und dem Sehvermögen, ohne diese unser Gehirn keinen Input mehr erlangt und langsam zu absterben droht. Dies sei auch der Grund für Demenz. Psychotherapie arbeite immer häufiger mit MRTs, anscheinend sollen psychische Störungen nun von Abbildungen des Gehirns erkennbar sein. Völliger Quatsch seiner Meinung nach (kann ich ihm nur zustimmen), denn das Mittel der Psychotherapie sei einzig allein die Sprache. Die Sprache, das Gespräch mit dem Patienten bringt die Krankheit zum Vorschein.

Ich solle dies tun, was ich tun möchte. Ich solle keine Angst haben, mich nicht erschrecken lassen wenn mir Barrieren und Hindernisse in den Weg gestellt werden. Ich solle meinen Weg gehen. Vielen Dank an den Herr Literar, das Gespräch mit ihm war interessanter als so mancher Schulunterricht.

~ Clara

The last days…

Im letzter Zeit spinnt der Blog aus einem unerklärlichen Grund. Fotos lassen sich nicht mehr in die Mediathek uploaden, was ziemlich nervt! Nun nutze ich die App am iPad und hoffe, dass es hier im Zukunft besser funktioniert… die letzte Woche war etwas stressig (Schule…) doch diese Woche ist sehr entspannt. Gerade lasse ich eine Gesichtsmaske auf meinem Gesicht wirken und tippe diese Zeilen hier. Wenn ich die Bilder unten betrachte, so packt mich sofort wieder die Unternehmungslust! Der Ausflug in den Schnee zusammen mit Steffi war wunderbar. Nicht weit von unserer Heimat entfernt gibt es den Mendelpass, der entweder mit dem Auto oder mit der Mendelbahn zu erreichen ist. In Südtirol besitzt jeder Schüler/jede Schülerin einen sogenannten Abo+ -Pass. Dies ist eine Fahrkarte mit der wir um 20€ im Jahr immer und alle öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol nutzen können. Dies erleichtert das „Reisen“ im eigenen Land umso mehr! 

Wenn ich die Landschaftsbilder betrachte, so kommen sofort die glücklichen Gefühle auf, die ich beim Betrachten der wunderbaren Berge und natürlichen Lichtspiele gefühlt habe. Das Bild wo ich in die Luft springe, hat meine Mutter während eines gemeinsamen Spaziergangs gemacht. Den Pullover (pull&bear) und den wunderschönen Rucksack (VidaLoca) habe ich zu Weihnachtem bekommen. Ich liebe bunte Farben, wie gelb und bordeauxrot, die wunderbar miteinander harmonieren!

~ Clara

2018

Hallihallo!

Jahr 2018 ist gestartet, 2017 vorbei. Dieses Silvester kann ich sagen, dass es das beste Silvester meines ganzen Lebens ist. Zusammen mit Steffi war ich auf dem Galasilvesterkonzert unserer Lieblingsband Mainfelt in Schlanders, einem Dorf zweieinhalb Stunden Zugfahrt von unserem Heimatdorf entfernt. In einem Ort unseres Landes feiern zu gehen, wo man selbst nur einmal war und niemand kennt war eine einzigartige Erfahrung. Das Konzert der Folk/Rock Band war mal wieder bombastisch! Die eineinhalb Stunden in denen die Jungs uns mit ihrer Musik begeisterten, gingen viel zu schnell um. Der Countdown bis null Uhr wurde gemeinsam gezählt und das neue Jahr mit Wunderkerzen und Feuerwerk begrüßt. Steffi und ich waren glücklich. Wir haben im Jahr 2017 so viel geschafft und erlebt und sind nun voller neuen Erwartungen und Plänen ins Jahr 2018 gestartet. Wie spektakulär unser Jahr 2017 endete, so legendär startete unser Jahr 2018. Nach dem verpassten Nightshuttle nach Meran (Richtung nach Hause) fuhren wir eine Stunde lang in die entgegengesetzte Richtung, mit einem Nightshuttle inclusive einigen Gothicleuten, lauter Gothicmusik und lustigen Gesprächen mit Unbekannten, nur um dann mit dem ersten Zug um 7 Uhr nach Meran zu starten. Schlussendlich kamen wir erst um 10 Uhr vormittags zuhause an. Solch eine Odyssee hat sicher niemand zu Silvester erlebt. Steffi und mir erscheint unser Jahreswechsel immer noch wie ein Traum, wo er doch so unfassbar unrealistisch weird war. So werden wir ihn zumindest niemals vergessen!