two years

Oh mein Gott! Ich habe es total vergessen, nicht realisiert…. schon seit mehr als zwei Jahren blogge ich hier auf wordpress. Wow. Es wird vielleicht mal Zeit, etwas zu ändern. Und ja, es wird sich hier etwas sehr großes ändern! In ca. zwei Monaten … also Anfag Juli, werde ich zusammen mit meiner besten Freundin Steffi ein Monat lang durch Skandinavien reisen. Ich dachte immer wieder nach, ob ich nicht doch meine wahre Identität preisgeben sollte… doch irgendwie fand ich nie einen Grund dafür, es zu tun. Nun habe ich ihn gefunden. Ich werde über diese große Reise natürlich berichten, doch als ICH und nicht als Clara. Ich brauche noch Zeit, mich als wahre Clara öffentlich zu machen… ich weiß ehrlich auch noch nicht genau wie ich das anstellen werden, aber es wird passieren… in den nächsten Wochen wird es keine Clara mehr geben, sondern nur mehr MICH. 😉

Mein Künstlername hat mir bisher immer ein Schutzschild vor meinem perönlichem Leben, meiner Privatsphäre gegeben. Ich wollte schreiben, und wollte, dass meine Texte unabhängig von meinem Aussehen, meinem Erscheinungsbild, gelesen und gewertet werden. Wenn Leute mich auf meine Texte ansprachen, da sie wussten dass ICH Clara bin, so war es für mich sehr unangenehm. Ich fühlte mich oft wie in die Ecke getrieben. Meine Mutter untersützt mich in allem was ich mache, was ich auch enorm schätze. So prahlt sie gerne damit, dass ich „so tolle Texte schreibe und einen Blog habe“. Die Leute wollen dann den Link haben und *BAMS* ist Clara nicht mehr nur ein Künstlername, sondern ICH.

Okay, ich weiß nicht ob ihr meine Gedankengänge nachvollziehen könnt, ob ihr mich berhaupt verstehen könnt, aber es ist ein sehr komplexes und persönliches Thema ;D

Na gut. Es ist ja nichts Besonderes, aber für mich trotzdem ein großer Schritt. Let’s see what the future will bring. Auf jedem Fall möchte ich mich bei all meinen Lesern und Leserinnen bedanken und all meinen Freunden und meiner Familie danken, dass sie mich bei dem was ich schaffe, immer unterstützen und motivieren!

 

Thank you all ❤

mondaymusic 9.

Manchmal gelangt man im Leben in Situationen, in Konflikte, wo man einfach wegrennen möchte. Wo man sich einfach in die guten alten schönen Zeiten zurückbeamen will, anstelle sich mit dem auswegslosen Konflikt zu beschäftigen und wertvolle Zeit zu verschwenden. Life goes on. Ich blicke nun optimistisch in die Zukunft. Den Menschen, dem ich irrsinnig vertraut habe, werde ich nicht als solchen zurückbekommen wie ich ihn lieb hatte. Doch versuche ich jetzt damit klar zu kommen… Freunde kommen und gehen. Und manche bleiben fürs Leben ❤

Kodaline – Follow Your Fire

 

 

Homophobie – Transphobie

Gestern war der internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie. 

Meine 20 Seitige Maturaarbeit habe ich über das Thema „Transgenderkinder“ geschrieben. Als mich viele Bekannte fragten, was mein Thema für die Maturaarbeit sei und ich ihnen dann das Thema nannte, war ich von den positiven Reaktionen begeistert. Doch manche Reaktionen schmissen mich echt vom Hocker. Meine Italienischprofessorin war zu Tode schockiert und war augenscheinlich unter Schock. Andere reagierten angewidert, sagten: „so was Komisches“. 

Klar. Transidentität ist ein stark diskutiertes Thema, aber von manchen Personen hätte ich mir echt eine bessere, schönere Reaktion erwartet. 

Das Wort Phobie bedeutet Angst. Haben Menschen Angst vor Homos oder Transgender? Sie scheinen sie einfach zu hassen, da sie anders sind, nicht der „Norm“ entsprechen. Dabei muss ich sagen, dass ich das Wort „anders“ in diesem Kontext hasse. Es grenzt aus. Wir sind die Normalos, ihr seid die anderen. Wir alle sind Menschen und mit all unseren Eigenschaften eine BESONDERHEIT. 

Homophobie, Transphobie. Die Hater von Homosexuellen oder Transgender haben meiner Meinung nach Angst. Vor dem Unbekannten. Vor Neues. Anstatt sich dem Unbekannten zu nähern, es wirklich kennenzulernen und verstehen zu lernen, verkrümeln sie sich hinter einer enormen Wand bestehend aus Hass, Erniedrigung, Diskriminierung und Beleidigung. Nur um ihre Angst nicht zeigen zu müssen. Dies ist meine Theorie von Homophobie und Transphobie. Jeder Mensch da draußen kann seine eigene Meinung darüber haben, so wie auch ich die Meinungsfreiheit habe 😉 

But don’t judge.

Don’t hate. 

Don’t discriminate people who have „special effects“. ❤

mondaymusic 8.

Samstag, 5. Mai

Die Zugfahrt wollte nie enden, neben uns sprachen zwei junge Italiener auf lateinisch und versuchten sich auch in Deutsch. Das Wetter war nicht das beste. Es lag ein unangenehmer Druck über unseren Köpfen, was bei mir Kopfschmerzen verursachte. Doch dann, dreieinhalb Stunden von unserem Heimatdorf entfernt, kamen wir an. In Prad am Stilfser Joch, wo in der Countrystadt das Mainfest, das Festival unserer Lieblingsband Mainfelt stattfand! Der Abend war wunderbar, atemberaubend, schön.

Stellt euch vor, ihr steht vor einer Bühne, in der zweiten Reihe und hört eure Lieblingsmusik. Und rechts von euch ragen Berge in den Himmel, deren Spitzen von Staubzucker bedeckt sind. Und ihr tanzt und ihr springt zu den Vibes die aus den riesigen scharzen Boxen in euer Hirn knallen und nie wieder rauswollen. Oh wie zeitlos schön ist dieser Moment. And after all, you’re my wonderwall.

Wonderwall von Oasis ist der beste Song, der diesen Abend in seiner Meoldie wiederspiegelt. Ich kann sagen, dass er mein absoluter Lieblingssong ist.