Göteborg

Nach Kopenhagen ging es für uns nach Göteborg. Da wir nach der Fahrt sehr müde waren verschanzten wir uns erstmal im Park Trädgårdsföreningen und trafen uns dann mit unserem Host von Couchsurfing. Sie heißt Louisa und wohnt im Ghettoviertel, das überhaupt nicht einem Ghettoviertel entspricht wie wir es zB in Italien kennen. Die Wohnung war wunderschön skandinavisch eingerichtet und wir hatten unser eigenes Zimmer zur Verfügung. Zusammen mit Louisa backten wir den traditionellen Mudcake (Schokokuchen, ähnlich wie Brownie) den wir auf dem wunderschönen Balkon als Fika (Treffen zu Kaffe und Kuchen) verspeisten. Mehr wurde aus dem Abend auch nicht, da wir uns einfach nur auf das gemütliche Bett freuten. Am nächsten Morgen wollten wir bereits um 8 Uhr aufstehen um so viel wie möglich von der Stadt sehen zu können. Daraus wurde leider nichts. Wir schliefen anscheinend so gut, dass uns das Bett gar nicht mehr rausließ. Um 11 Uhr verließen wir die Wohnung und fuhren mit der Tram in die Innenstadt. Dort sahen wir uns kurz um und starteten eigentlich gleich in Richtung Haga, der Altstadt. Dort stiegen wir die endloserscheinenden Treppen hoch zum Skansen Kronan, von wo aus wir trotz Regenwolken eine tolle Aussicht hatten. Ebendiese Wolken ließen auch bald ihren Regen nieder und so stürzten wir regelrecht in das Café Hebbe Lelle. Anschließend besuchten wir das Kunstmuseum, welches ich nur empfehlen kann! Die Ausstellung war sehr interessant und ganz etwas Neues. Als Anschluss zu diesem Museumsbesuch fuhren wir mit dem Bus bis nach Linneplazen von wo aus wir zum Naturhistoriska Museet spazierten. Dieses hatte leider geschlossen und so schlenderten wir durch den Slottskogenpark. Auf dem Heimweg kauften wir in der Innenstadt ein, um Louisa und uns am Abend zu kochen. Da wir keinen Wohnungsschlüssel hatten und Louisa später als wir nach Hause kam, mussten wir im Treppenhaus gefühlte Stunden warten, doch diese überbrückten wir leicht mit einer Filmkomödie. Ja, zu Couchsurfing gehören sicherlich auch immer einige negative Punkte dazu, so wie auch in Hostels. Aber so kann ich sagen, dass dieses Warten in keinster Weise unseren Abend beeinflusst hatte, da wir bei gemütlicher Musik von Lianne la Havas und Kerzenschein unsere Pasta genossen haben. Am nächsten Tag ging es schon wieder weiter nach Stockholm. Im Zug verspeisten wir das letzte Stück vom deliziösen Mudcake „Kladdkaka“!

Kladdkaka

Aussicht vom Skansen Kronan

Kunstmuseum

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