Der Literar

Heute traf ich zusammen mit meiner Mutter einen Schriftsteller. Sie kannte ihn von Früher. Ich erkannte ihn nicht, doch als sie mir seinen Namen nannte, wusste ich wer er war. Meine Mutter hatte ihm im Kindergarten mit voller Wucht aufs Schienbein getreten, als er sie nervte. So wie meine Mutter nun ist, musste sie dem in Berlin und Zürich lebenden Literar sagen, dass ich es liebte zu schreiben. Der Herr war sofort begeistert und fing an zu reden und zu erzählen. Er fragte nach meinen Zukunftsplänen, war begeistert von meiner Idee Psychologie und Film zu studieren. Meine Mutter will meine Texte immer lesen, doch wenn ich gerade beim Schreiben bin, will ich keinen um mich herum haben, der mir über die Schulter schaut und meinen Gedankenfluss stört. Auch davon war er begeistert. Er erzählte von seinen Gedichten, vom Gammelhai, seiner Orangerie voller seltener Zitronen und Michelangelo, der mit „Ich bin fertig, wenn ich fertig bin“ auf die Frage des Papstes „Wann bist du endlich fertig mit der Kapelle“ antwortete. Er sprach vom Gehör und dem Sehvermögen, ohne diese unser Gehirn keinen Input mehr erlangt und langsam zu absterben droht. Dies sei auch der Grund für Demenz. Psychotherapie arbeite immer häufiger mit MRTs, anscheinend sollen psychische Störungen nun von Abbildungen des Gehirns erkennbar sein. Völliger Quatsch seiner Meinung nach (kann ich ihm nur zustimmen), denn das Mittel der Psychotherapie sei einzig allein die Sprache. Die Sprache, das Gespräch mit dem Patienten bringt die Krankheit zum Vorschein.

Ich solle dies tun, was ich tun möchte. Ich solle keine Angst haben, mich nicht erschrecken lassen wenn mir Barrieren und Hindernisse in den Weg gestellt werden. Ich solle meinen Weg gehen. Vielen Dank an den Herr Literar, das Gespräch mit ihm war interessanter als so mancher Schulunterricht.

~ Clara

#BfsLibrary.No.2

Ich liebe Krimis und deshalb ist mein halbes Bücherregal voll von ihnen. Heute stell ich mal zwei vor, die ich als letztes gelesen habe:

  1. Der Mörder unter uns von Chris Cibnall und Erin Kelly
  2. Kellerkind von Nicole Neubauer

 

 

1 Der Mörder unter uns

Der Titel hält was er verspricht, das bedeutet Spannung pur. Man weiß bis kurz vor Ende nicht, wer der/die Mörder/in ist.

Im Buch geht es darum, dass Danny Latimer, ein 11-jähriger Junge, tot am Strand aufgefunden wird. In der kleinen Stadt Broadchurch fängt die Gerüchteküche an zu brodeln. Jeder verdächtigt jeden, nur um sich selbst nicht in Verdacht zu bringen. Doch viele verheimlichen etwas. Dies macht die Ermittlungsarbeit von Ellie Miller und Alec Hardy sehr schwer. Doch sie finden den/die Richtige/n, der alle vom Hocker haut

2 Kellerkind

Eine Frau, die Anwältin Rose Benninghoff, wird mit durchschnittener Kehle in iher Wohnung gefunden. Im Keller des Hauses sitzt Oliver. Er ist unterkühlt und mit Blut beschmiert. Doch Oliver kann Hauptkommissar Waechter nicht helfen, er kann sich an nichts mehr erinnern. Die Suche nach dem Täter wird gestartet, stellt sich aber nicht als einfach heraus. Ein Ereignis aus der Vergangenheit spielt dabei eine große Rolle.

 

Comment Ich liebe solche spannenden Bücher, da sie mich extrem in die Geschichte mitreißen und nicht mehr loslassen. Hat ein Buch bei mir diese Wirkung, so ist es meiner Meinung ein gutes Buch! 😉 Diese beiden Bücher sind sich vom Inhalt her sehr ähnlich, aber haben keine exakten Übereinstimmungen. Sie behandeln beide ein wichtiges Thema, das im Alltag oft ignoriert bzw. nicht erkannt wird. Man sollte in Zukunft viel mehr darauf achten, was  andere Menschen machen… die nervigen Spionageomas sind gar nicht so nervig, sondern können, wenns drauf ankommt, wertvolle Informationen geben!

 

Tipp In Bozen (in der Goethestraße) gibt es einen Buchshop, wo man Bücher, die etwa durch das Öffnen der Lieferungskartons ein wenig beschädigt wurden, um 5€ bekommt! Also ein echtes Schnäppchen für uns Leseratten, da fast alle Softcover bereits 11 € kosten 😦 …