Kopenhagen

Am Anfang einer Reise ist man üblicherweise sehr müde aufgrund des Reiseweges, bei mir waren es mehr als 15 Stunden, bis wir endlich in Kopenhagen ankamen. Das Hostel Sleep in Heaven machte bereits beim Betreten einen sehr guten Eindruck und dies bestätigte sich auch! Eine gemütliche Lounge zum chillen, Billardtisch und Außenbereich. Das Zimmer war sehr sauber, das Bett bequem und die Duschen wunderschön mit schwarzen Fliesen ausgelegt. Frühstücksbuffet bekam man um 50 DKK (ca. 6,70€) und es war super. Wir mieteten für zwei Tage ein Fahrrad was ich nur jedem empfehlen kann, der einmal nach Kopenhagen reisen möchte. Man kommt überall hin und spart sich Zeit und langen Fußweg! Für ca. 10€ am Tag fuhren wir durch die gesamte Stadt, besichtigten diverse Kirchen, die Kleine Meerjungfrau und die Freistadt Christiania. Christiania war eine echte Überraschung! Das Leben dort scheint in den 68er stehengeblieben zu sein. Hippielife everywhere! Häuser aus Holz umgeben von Bäumen, Büschen und Krempel. Taucht man in die Mainstreet von Christiania ein, so kommt man vom Grinsen gar nicht weg. Überall, wirklich überall riecht es nach Gras. Die Cannabispflanzen wachsen in Blumenbeeten neben Geranien. Der Straße entlang befinden sich zahlreiche Stände wie auf einem Markt, nur dass hier immer dasselbe angeboten wird: Weed, the best in town! Unsicher braucht man sich hier nicht fühlen. Eher wie in einer anderen Welt ;D

READY TO GO

Ja, ich bin ready to go!

Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, da ich im Maturaprüfungsstress war, doch jetzt ist alles erfolgreich überstanden und die lang ersehnte Europareise steht vor der Tür!!! Ich kann es immer noch nicht glauben, dass es am Freitag, den 13. Juli endlich losgeht. Diese Reise habe ich mir in Tagträumen so oft ausgemahlt, dass sie wirklich fast zu einem Traum wurde und fast unreal und weit entfernt schien, obwohl wir bereits einige Unterkünfte gesichert haben und das Ticket schon gekauft hatten. Die Reise ist soo nah und wir können es nicht mehr erwarten!!

Da wir unsere Reise ausschließlich mit Zug oder Bus zurücklegen werden, habe ich genügend Zeit zur Verfügung meine lieben LeserInnen mit Berichten und Erfahrungen zu „füttern“ ;D und ja, ich glaube wir werden überflutet mit Erfahrungen und Erlebnissen fürs Leben. Die wir nie vergessen werden. Seid dabei wie zwei durchgeknallte Girls den Norden bereisen und hoffentlich gesund und munter wieder nach Hause zurückkehren werden 😉

~ Sofia

 

Future

I’m done. I’M DONE! Matura endlich fertig und was wartet auf mich? Die ganze Welt, die ich bereisen will, so viele Menschen, die ich kennenlernen möchte und so viele wunderbare Erfahrungen und Erlebnisse die ich machen werde. Let’s start living!

Dieser Song hat mich aus zahlreichen Lerntiefs gezogen ;D

mondaymusic 9.

Manchmal gelangt man im Leben in Situationen, in Konflikte, wo man einfach wegrennen möchte. Wo man sich einfach in die guten alten schönen Zeiten zurückbeamen will, anstelle sich mit dem auswegslosen Konflikt zu beschäftigen und wertvolle Zeit zu verschwenden. Life goes on. Ich blicke nun optimistisch in die Zukunft. Den Menschen, dem ich irrsinnig vertraut habe, werde ich nicht als solchen zurückbekommen wie ich ihn lieb hatte. Doch versuche ich jetzt damit klar zu kommen… Freunde kommen und gehen. Und manche bleiben fürs Leben ❤

Kodaline – Follow Your Fire

 

 

mondaymusic 8.

Samstag, 5. Mai

Die Zugfahrt wollte nie enden, neben uns sprachen zwei junge Italiener auf lateinisch und versuchten sich auch in Deutsch. Das Wetter war nicht das beste. Es lag ein unangenehmer Druck über unseren Köpfen, was bei mir Kopfschmerzen verursachte. Doch dann, dreieinhalb Stunden von unserem Heimatdorf entfernt, kamen wir an. In Prad am Stilfser Joch, wo in der Countrystadt das Mainfest, das Festival unserer Lieblingsband Mainfelt stattfand! Der Abend war wunderbar, atemberaubend, schön.

Stellt euch vor, ihr steht vor einer Bühne, in der zweiten Reihe und hört eure Lieblingsmusik. Und rechts von euch ragen Berge in den Himmel, deren Spitzen von Staubzucker bedeckt sind. Und ihr tanzt und ihr springt zu den Vibes die aus den riesigen scharzen Boxen in euer Hirn knallen und nie wieder rauswollen. Oh wie zeitlos schön ist dieser Moment. And after all, you’re my wonderwall.

Wonderwall von Oasis ist der beste Song, der diesen Abend in seiner Meoldie wiederspiegelt. Ich kann sagen, dass er mein absoluter Lieblingssong ist.

 

 

 

mondaymusic 7.

Dieses Wochenende war mal wieder sehr enspannend. Herrlich, einfach nichtstuend in der warmen Nachmittagssonne zu sitzen, Bananeneisbecher zu genießen und mit den besten Freunden zu quatschen und herumzublödeln. Dieser Moment scheint so zeitlos. So wunderbar angenehm lange. Endlos. Ich hätte können für immer dort sitzenbleiben. Augen schließen, Sonne genießen. Nichts tun. 😉

Maggie Rogers – Alaska

Diesen Song kann ich rauf und runter hören. Er hat sich noch nie ausgehört! Endlos gut.

ways to taizé

In drei Tagen geht es los nach Burgund. Im kleinen Dörflein Taizé befindet sich die Communauté de Taizé, eine ökumenische Gemeinschaft. Wöchentlich werden dort Treffen für Jugendliche veranstaltet. Wie auch zu Ostern. Es treffen sich um die 8.ooo Jugendlichen aus ganz Europa, um gemeinsam das Osterfest zu feiern. Zusammen mit drei friends werde ich auch nach Taizé fahren. Zwei von ihnen waren noch nie dort. Sie haben besonders große Vorfreude, da sie noch keine Ahnung haben wie es dort wirklich sein wird. Ich weiß wie es sein wird, und kann den Tag der Abreise nicht erwarten. Endlich mal wieder eine kleine Pause vom stressigen Alltag ;D

Mondaymusic 4.

 

Die besseren Hälften

Jeder Mensch hat eine bessere Hälfte, die ihn vollkommen macht. Ich habe auch eine solche. Kann sie auch als beste Freundin oder sogar Zwillingsschwester bezeichnen. Doch ich habe auch eine dritte bessere Hälfte. Auch eine beste Freundin. Mit ihnen würde ich morgen am Liebsten in einen ockergelben VW-Bulli steigen, eine CD mit Hippiemusik in den CD-Player werfen, die Fenster öffnen. Und losfahren. Irgendwo hin, wo tag und nacht die Sonne scheint, wo das Wasser des Meeres rauscht, wo die Zeit sehr sehr langsam vergeht.

Doch was hindert mich daran?

Ich besitze keinen Führerschein, schon gar nicht einen VW-Bulli. Weiß jemand wo man diese beiden Dinge geschenkt bekommt? ;D

Mondaymusic 2.

Gestern war ich zum Geburtstag eines Kumpels eingeladen. Steffi war natürlich auch dabei ;D. Wir saßen auf der Veranda am großen Gartentisch in gemütlichen Sesseln, quatschten, grillten, ließen uns das Fleisch und Gemüse schmecken. Die Sonne schien warm auf unsere Gesichter. Es fühlte sich an wie ein sorgenloser Sommertag, wo man an nichts zu denken braucht. Am Abend waren wir nur mehr zu viert übrig. Steffi und ich saßen uns auf die Treppenstufen der Veranda, tranken gemütlich ein kühles Bier und quatschten. Wenn ich an den Nachmittag und den Abend denke, so passt meiner Meinung nach Lila Wolken von Marteria besonders gut. Dieses Lied ist schon etwas älter, aber es ist einfach schön.

Lissabon

Meine Abireise führte mich nach Lissabon! Es war wunderschön, am Liebsten würde ich in die wunderbare Stadt zurückreisen. Ich habe so viele wunderbare, tolle Erlebnisse und Erfahrungen gesammelt, die ich nun in einem kleinen Reisebericht mit euch teilen möchte!

Am Montag, 12. Februar 2018, ging es für uns 20 Mädels (ja, nur Mädchen) um 11 Uhr vormittags mit dem Bus los, bis zum Flughafen Mailand/Bergamo. Von dort aus flogen wir mit Ryanair nach Lissabon! Es war der erste Flug meines Lebens und so war ich furchtbar aufgeregt. Der ganze Stress war echt nichts für mich! Da fahre ich lieber Zug ;D.

Die fünf Tage verbrachten wir im HUB Hostel Patio. Ich muss sagen, so ein schönes Hostel habe ich noch nie gesehen! Die Klasse teilte sich auf drei Zimmer auf. Das 8er-Zimmer verfügte über sehr gemütliche Betten und eigenem Minibadezimmer mit Dusche und Toilette. Frühstück war lecker, aber nicht so vielfältig wie wir es in Italien gewohnt sind. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen.

Am nächsten Tag (Dienstag) machten wir eine Sightseeing Tour mit einem Hop on – Hop off Bus. Ich habe mich sofort in diese Stadt verliebt. Die bunten Häuser mit Fliesenfassaden, die manchmal engen, hügeligen Straßen, die Aussicht. Es war einfach wunderschön!

Mittags war es sehr schwierig ein Restaurant zu finden, da fast alles geschlossen war (auf Grund des Feiertages). Doch schlussendlich fanden wir ein nettes einheimisches Restaurant Rio Grande in der Pink Street, wo wir wunderbar aßen und Tipps von einem deutschen Touristen bekamen.

Nachmittags fuhren wir mit einem TukTuk zum Castelo de S. Jorge wo wir atemberaubende Aussicht auf die Stadt hatten!


Abends gingen wir als Klasse in zwei Pubs (einer hieß Pensao Amor) und nach einem „Zwei-Uhr-Morgens-Snack“ bei MCDonalds gings wieder nach Hause ;D

Am nächsten Tag (Valentinstag) waren wir sehr müde, aufgrund der nächtlichen Tour am Vortag und beschlossen uns im Parque Eduardo VII  unter Orangenbäumen etwas auszuruhen 😉 Mittags nutzten wir mal wieder ein TukTuk und fuhren zum Restaurant Casa da Ìndia. Nach langer Wartezeit (Portugiesen darf man nicht stressen) bestellten wir unser Essen. Ich probierte die typische Brotsuppe (Alentejo), die den anderen gar nicht schmeckte, ich fand sie okay. Der Grillteller und die Fischgerichte waren sehr große Portionen. Dies liegt meiner Meinung daran, dass viele Arbeiter in diesem Restaurant aßen und diese brauchten nun mal ein ordentliches Mittagessen 😉


Nachmittags trafen wir uns mit der Klasse am Elevador De Santa Justa. (die Fahrt kostete 5,13€ ) Der Ausblick war wow!


 

Abends wollten Steffi und ich unbedingt ausgehen. Keiner hatte Lust und so beschlossen wir auf eigene Faust loszugehen. Am Montag kam die liebe Petya im Hostel vorbei. Sie ist ein Guide der PubCrawlLisbon und wollte uns zum gemeinsamen Feiern einladen. Die Guides der PubCrawl sammeln jeden Abend feierlustige junge Leute in den Hostels ein. Dann geht es los durch drei Pubs und anschließend in einem Club. Montags waren wir zu müde und so beschlossen wir am Valentinstag der PubCrawl zu folgen ;D Auf dem Weg hin begegneten wir Marta und ihrer Bekannten, zwei Musikerinnen aus Lissabon und Brasilien, und sangen mit ihnen zusammen in der U-Bahn!

Mit PubCrawl feiern zu gehen kann ich nur empfehlen! In einer Stadt wo man sich nicht so gut auskennt und nur zu zweit oder alleine auf Reisen ist, gibt es nichts tolleres als mit einer Gruppe unterwegs zu sein! Man lernt Leute von der ganzen Welt kennen… zum Beispiel Scott aus Kanada, William aus Brasilien, Pablo aus Angola und Leute aus Portugal, Österreich, Großbritannien…
Am nächsten Tag waren wir beide erstaunlich fit, dies lag vielleicht an den sehr gemütlichen Betten des Hostels! Vormittags fuhren wir mit der Metro nach Belém. Drei von unsrer kleinen Truppe sahen sich ein technologisches Museum an, während Steffi, eine andere Mitschülerin und ich gemütlich im Café neben dem Torre de Belém einen Kaffee tranken und ein Brötchen aßen. Etwas später trafen wir uns sechs in einem Supermarkt, um anschließend auf einem kleinen Platz zu picknicken. Zusammen mit der Klasse sahen wir uns den Torre de Belém nur von außen an und fuhren mit Taxis über die große Brücke zur Cristo Rei Statue. Für 5€ kann man mit einem Aufzug die Statue hochfahren und hat wieder ein wunderbares Panorama über die Stadt. Der nette Taxifahrer fuhr uns dann nach Hause zurück bis vor die Tür des Hostels.


Den letzten Tag in Lissabon wollten wir so gemütlich wie möglich gestalten. Wir packten die Koffer, verstauten sie im Luggage-Raum des Hostels und schlenderten durch die Stadt bis zum Flussufer, wo wir gemütlich picknickten. Per Zufall trafen wir auf Andrea, einer Tuktuk-Fahrerin, die uns auf eine Stadtrundfahrt mitnahm. 50€ insgesamt für eine Stunde, wobei wir bis zum Schluss 2 1/2 Stunden mit ihr unterwegs waren und  nur 70€ zahlten! Ich kann so eine Tuktuk – Rundfahrt in Lissabon nur empfehlen! Man erfährt so interessante Dinge! Beispielsweise besuchten wir zusammen mit Andrea ein Hostel, das eigentlich für „Nicht-Gäste“ nicht zugänglich ist, und hatten von einer erhöhten Terasse aus eine wunderschöne Aussicht. Andrea erklärte uns auch, dass bei wichtigen Plätzen, Gebäuden oder Orten, die Straßenlaternen immer acht Fensterchen haben. In ärmeren Vierteln haben die Laternen nur vier Fensterchen. Zudem brachte sie uns zu seinem versteckten Souvenirladen, wo es Ginja Sem Rival Likör gab. Dies ist ein typischer Likör von Lissabon. Er schmeckt leicht nach Hustensaft (sehr lecker) und wird aus Schokoladengläsern getrunken, die man nach dem Trinken isst. Schmeckt super! Zum Schluss fuhr uns Andrea noch einmal in die Innenstadt zu einem Shop, wo es die typischen Pastéis de Belém zu kaufen gab. Wir waren sogleich von diesem köstlichen Gebäck begeistert! (Teig, Vanillecreme, Zimt und Staubzucker obendrauf). Andrea war so lieb und fuhr uns direkt nach Hause zum Hostel. Auf dem Weg dorthin hatten wir noch jede Menge Spaß, da wir immer wieder im Stau steckten und irgendwelche Männer aus Rumänien mit uns zu sprechen versuchten. Es war einfach zu lustig, man sitzt in einem Tuktuk und spricht mit Leuten die auf der Straße gerade unterwegs sind!

Es hieß auch schon Abschied nehmen von der schönen Stadt Lissabon und so flogen wir mit zahlreichen Erfahrungen und Erlebnissen bereichert zurück nach Italien.


Petya hatte ein Tattoo: Saudade. Saudade ist ein portugiesisches Wort und bedeutet soviel wie etwas oder jemanden sehr sehr sehr zu vermissen. Ich glaube dieses Wort ist ab dieser Reise mein Lieblingswort 😉

Fazit:

Die Stadt Lissabon ist echt sehenswert! Man kann so viel entdecken und wird von Eindrücken nur so überschwemmt! Die Menschen hier sind unendlich freundlich und hilfsbereit. Alle scheinen jeden Tag die beste Laune zu haben! Zudem lohnt es sich auch finanziell. Taxi, Lebensmittel und Getränke sind extrem billig (auch Alkohol! Bier 2€, Shots 2€, Long Drinks 4€). Solche Preise sind wir hier in Italien zumindest nicht gewohnt!

 

 

(P.S. In Südtirol macht man die Abireise immer im Frühjahr vor dem Abschluss ;D)