Roma

IMG_0529Rom, Haupstadt Italiens! Das war unser Ziel, als meine Klasse und ich vor ein paar Tagen um 5 Uhr in der Früh in den Zug stiegen. Unser Lehrausflug ging für einen Tag nach Rom.

Wir genossen den Ausblick auf einem sehr hohen Palast, dessen Namen ich leider vergessen habe.

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Der Trevibrunnen durfte natürlich auch nicht fehlen, und die 10 Cents in den Brunnen zu werfen, was bedeutet, dass man wieder nach Rom zurückkehren würde, war auch Pflicht ;D

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Dann ging es zum Pantheon, wo zwei Straßenmusiker in der warmen Sonne die Zuschauer begeisterten. Zu Mittag aßen wir in einem kleinen, feinen Restaurant. Die Hitze Roms hatte uns echt zu schaffen gemacht, weshalb wir Bärenhunger hatten! Nach Bruschettas und Hauptspeise bestellten wir uns noch eine Pizza Margerita, die wir uns zu viert teilten. Wenn wir Südtiroler unterwegs sind, sind Kellner meist verwirrt. Wir sprechen Italienisch, unter uns aber den Südtiroler Dialekt. So kommt es, dass wir sehr oft über unsere Herkunft befragt werden. So war es auch diesmal! Der Kellner war sehr freundlich und da wir unsere Tradition, in fremden Städten in Restaurants oder Cafés eine kleine Nachricht zu hinterlassen, beibehalten wollten, schrieben wir einen kleinen Gruß auf die Servietten 😉

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Nach unserer Mittagspause besichtigten wir das Parlament. Dann ging es zurück zum Bahnhof in den Zug nach Hause. Unser Tag in Rom war sehr kurz, ich fand es auch schade, dass wir es zeitlich nicht schafften das Colosseum zu besichtigen, aber nichts desto trotz war der Tag sehr schön und hat sich echt gelohnt! 🙂

Geschichten…

Auf einer Bank sitzend, vor ihm der Eiffelturm in der Nacht, rauchte er seine Zigarette. So liebte er es, die Arbeitstage ausklingen zu lassen. Als Küchenjunge arbeitete er nun schon seit einem Monat im Petit. Seine Unterkunft war ein kleines Zimmer im Dachgeschoss eines großen, gelbgestrichenen Hauses im Zentrum. Vielmehr konnte er sich mit seiner halbleern Brieftasche nicht leisten. Doch dieser tägliche Moment, vor dem Eiffelturm eine Zigarette zu rauchen, als viele andere bereits tief und fest schliefen, dieser Moment war für ihn unbezahlbar. Dies wird er eines Tages jemanden ezählen. Jemanden, der diese Geschichte sehr inspirierend  findet,  sich vielleicht auch an diesen Moment sehnt und sie eines Tages aufschreiben wird.

Düsteres Wetter

Ich saß im Klassenraum, zweite Bankreihe dritter Platz von links. Die Luft war stickig, 22 Schülerinnen auf gefühlten 3 Quadratmetern. Gruppenarbeit zum Thema Pädagogik in der Antike… statt auf dem Papier, lag mein Blick in der Ferne. Auf den im Wind schwingenden Ästen des Nussbaums, der sich auf der anderen Straßenseite befand. Durch die großen Fenster im Raum, hatte man freie Sicht auf den alten Baum, der in den Himmel ragte. Wie schön es anzusehen war! Grauer Himmel und die grünen Blätter an den dürren Ästen. „Ich liebe dieses Wetter!“, sagte ich zu Steffi. Sie brummte nur und meinte, sie freue sich darauf, bis endlich die Sonne wieder zum Vorschein kommen würde. Ich mag das Wetter, wie es heute war beinahe am Liebsten. Bei diesem Wetter kann ich so richtig gut träumen, in Gedanken schweifen und dann habe ich das Bedürfnis zu schreiben! Schon seltsam, wie Naturgeschehen auf die Menschen wirken.

Veränderungen

Jeder Mensch einer Gruppe ist ein wichtiger Teil davon. Jeder einzelne Mensch trägt dazu bei, dass die Gruppe so ist, wie sie ist. Verlässt ein Mensch die Gruppe, oder enttäuscht alle anderen, so ändert sich die Stimmung der Gruppe.

Ein Mensch hat Unruhe in eine Gruppe gebracht. Durch einen großen Fehler ist er nicht mehr Teil dieser Gruppe. Die Gruppe ist nun anders. Sie hält mehr zusammen, sie ist ruhiger.

In meinem Umfeld ist dies gerade erst geschehen. Es war ein emotionaler Ausnahmezustand. Doch wie es jetzt ist, so ist es gut. Ich fühle mich in dieser neuen Gruppe wieder richtig wohl.

Habt ihr auch Ähnliches erlebt? Dass sich eine Gruppe durch das Fehlen eines Mitglieds komplett verändert hat?

 

Lachen

Wann hast du das letzte Mal so richtig gelacht? Dass dir die Tränen in die Augen schossen und du einfach nicht aufhören konntest zu lachen?

Mir passieren solche Lachlash gerne im Schulbus. Ich quatschte heute zum Beispiel mit Steffi und einem Kumpel von uns. Wir sprachen über absurde Träume, die unrealisierbar schienen und über gemeinsame Erlebnisse. Wir lachten. Wir lachten und lachten und hörten nicht auf. Ich sah mich nicht um, aber sicher ernteten wir ein paar schräge Blicke. Aber wir lachten. Wir waren glücklich, an einem verregneten, wolkigen, grauen Septembertag, der so war, wie ich die Tage im Herbst am meisten liebe.

~ Clara

 

[Bildquelle: pixabay]

Lieblingssong

Ich höre sehr viel Musik… am liebsten Indie Folk, aber auch Pop und Electrozeug was in den Clubs läuft… immer der Stimmung nach…. doch einen Song, den ich wirklich zu jedem Gemütszustand hören kann ist Happiest Of All Memorial Days von Acollective

Dieser Song hat sich einen Platz in meinem Herzen geschnappt und klammert sich fest. Er wird hoffentlich nie loslassen!

Kleiner Löwe

Gestern war ich OpenAirKino. Wir saßen auf einfachen Plastikstühlen mit Armlehnen. Es gab Süßes, Popcorn und verschiedene Getränke zu kaufen. Ich holte drei Packungen Popcorn Miniformat. Eine für Steff und zwei für mich. Ich hatte den Trailer des Films nicht angeguckt. Ich kann nicht sagen ob ich zu faul dazu war oder es einfach vergessen hatte. Eher zweiteres. „Unvorbereitet“ einen Film zu gucken ist komplett ein anderes Gefühl. Das hatte ich schon mal ungewollt erleben müssen, als ich zur falschen Zeit im richtigen Kinosaal saß und statt Bob der Streuner irgendein Alienfilm lief. Egal, kommen wir zurück zum Film von gestern. Er heißt „LION“, ist eine wahre Geschichte und es geht um einen indischen jungen Mann namens Sherú, der als Kind verloren gegangen ist und von einem australischen Ehepaar adoptiert wurde. Mit 25 Jahren machte er sich auf die Suche nach seiner richtigen Mutter und Geschwister.

Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, weshalb ich  während des ganzen Films Schwierigkeiten damit hatte, die Tränen zurückzuhalten. Doch am Ende war aus die Maus und der Wasserfall floss ungebremst über mein Gesicht. In zweierlei Hinsicht, denn es begann auch noch zu regnen.

Sherú bedeutet Löwe. Der kleine indische Junge war wirklich ein richtiger kleiner Löwe. Er hatte einen langen Weg hinter sich, bevor er adoptiert wurde, den nicht jedes Kind überlebt hätte. Sherú der kleine Löwe. Der kleine Löwe, dessen Geschichte die Herzen der Menschen berührt.

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Taizé 17h

Südtirols Katholische Jugend (kurz SKJ) hat ein Wochenende ganz im Zeichen von Taizé organisiert. Am Samstag, 6. Mai, trafen sich 24 Jugendliche um 18 Uhr in Bozen um gemeinsam Taizé zu erleben. Drei Mädchen waren noch nie in Taizé, deshalb war diese Erfahrung besonders spannend für sie. Lustige Kennenlernspiele brachten Schwung in die Gruppe und beim gemeinsamen Abendessen tauschte man so manche gemeinsame Erfahrung in Taizé.

Anschließend wurde das Abendgebet veranstaltet. Es gab ein Open End, also konnte man solange weiterbeten und singen wie man wollte. Als es immer später wurde, sehnte sich trotzdem jeder ans Bett, bzw. an den Schlafsack. Um sieben Uhr weckten uns die Kirchenglocken des Bozner Doms und natürlich war auch das Frühstück wie in Taizé. (Der Tee war original aus Taizé) Nach den Gesprächsgruppen feierten wir mit der Bozner Pfarrgemeinde die heilige Messe mit.

Müde aber glücklich bin ich nun wieder zu Hause und kann ruhig und motiviert in eine stressige Woche starten 😉

1 Year

Wow! Gerade kam die Benachrichtigung rein, dass heute der erste Jahrestag von BigFruitSalad ist! Hab eigentlich nie mehr daran gedacht, dass das ja auch mal kommen wird. Vor zwei Jahren hab ich einen Kumpel gefragt, wie ich irgendetwas machen kann, um für andere zu schreiben. Er meinte einen Blog.

Ich begann auf myblog. Doch schon bald war der Blog nicht das was ich wollte. Ich konnte mich nicht identifizieren. Sogar ertappte ich mich dabei, Artikel geschrieben zu haben, welche vielleicht die Besucherzahl erhöhen könnten. Doch es war nicht das, was ich wollte. So wechselte ich zu wordpress, mein absolutes „Feenland“. Hier fühl ich mich wohl, hab viele Möglichkeiten meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und habe eine kleine aber feine „Community“. Jeder einzelne Kommentar, jedes Like ist für mich nicht nur eine Steigerung in der Statistik. Nein. Die Steigerung zeigt mir, dass jemandem mein Obstsalat gefällt, das was ich „erschaffen“ habe. Mit meinem Blog will ich keine Zahlen errreichen, sondern meine Leser 😉 Ich möchte mich bei allen bedanken, die gelesen, kommentiert, geliked usw. haben. Danke dass es euch gibt! ❤

Clara

Musikdroge

Kennt ihr das? Ihr hört Musik, tanzt dazu, singt oder spielt ein Instrument. Man hat oft so riesen Spaß daran, dass man ganz euphorisch wird. Ich bezeichne meine Euphorie gern als „Musikdroge“. Das High – Gefühl dieser „Droge“ ist dabei auf die Tasten meines Klaviers zu „hämmern“ und ins Mikrofon singen.

Vor ein paar Wochen fand die jährliche Vollversammlung des Jugendchors statt. Nachdem wir das vergangene Sängerjahr Revue passieren lassten, haben wir ein leckeres Buffet bei gemütlicher Runde genossen. Anschließend setzte sich unser (extrem talentierter) Klavierspieler an den Flügel und die restlichen Jugendlichen standen um ihn herum. Unser Obmann kramte unsere Lieblingslieder heraus und so sangen wir gemeinsam. Als der Klavierspieler nach Hause musste, sprangen Daniel (Chorkollege) und ich ein. Unser Geklimpere klang zwar nicht so profihaft wie vom Klavierspieler, aber trotzdem schafften wir es halbwegs vom Blatt zu spielen. Wir sangen und musizierten – bis uns die Lieder ausgingen und die Eltern der jüngeren Chormitglieder sich langsam Sorgen machten- ganze drei Stunden lang. Die Stimmen von ein paar Jugendlichen und die Klänge des alten Flügels brauten sich gemeinsam zu einer Droge zusammen. Zur Musikdroge ;D

 

 

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