ways to taizé

In drei Tagen geht es los nach Burgund. Im kleinen Dörflein Taizé befindet sich die Communauté de Taizé, eine ökumenische Gemeinschaft. Wöchentlich werden dort Treffen für Jugendliche veranstaltet. Wie auch zu Ostern. Es treffen sich um die 8.ooo Jugendlichen aus ganz Europa, um gemeinsam das Osterfest zu feiern. Zusammen mit drei friends werde ich auch nach Taizé fahren. Zwei von ihnen waren noch nie dort. Sie haben besonders große Vorfreude, da sie noch keine Ahnung haben wie es dort wirklich sein wird. Ich weiß wie es sein wird, und kann den Tag der Abreise nicht erwarten. Endlich mal wieder eine kleine Pause vom stressigen Alltag ;D

Mondaymusic 4.

 

Die besseren Hälften

Jeder Mensch hat eine bessere Hälfte, die ihn vollkommen macht. Ich habe auch eine solche. Kann sie auch als beste Freundin oder sogar Zwillingsschwester bezeichnen. Doch ich habe auch eine dritte bessere Hälfte. Auch eine beste Freundin. Mit ihnen würde ich morgen am Liebsten in einen ockergelben VW-Bulli steigen, eine CD mit Hippiemusik in den CD-Player werfen, die Fenster öffnen. Und losfahren. Irgendwo hin, wo tag und nacht die Sonne scheint, wo das Wasser des Meeres rauscht, wo die Zeit sehr sehr langsam vergeht.

Doch was hindert mich daran?

Ich besitze keinen Führerschein, schon gar nicht einen VW-Bulli. Weiß jemand wo man diese beiden Dinge geschenkt bekommt? ;D

Mondaymusic 2.

Gestern war ich zum Geburtstag eines Kumpels eingeladen. Steffi war natürlich auch dabei ;D. Wir saßen auf der Veranda am großen Gartentisch in gemütlichen Sesseln, quatschten, grillten, ließen uns das Fleisch und Gemüse schmecken. Die Sonne schien warm auf unsere Gesichter. Es fühlte sich an wie ein sorgenloser Sommertag, wo man an nichts zu denken braucht. Am Abend waren wir nur mehr zu viert übrig. Steffi und ich saßen uns auf die Treppenstufen der Veranda, tranken gemütlich ein kühles Bier und quatschten. Wenn ich an den Nachmittag und den Abend denke, so passt meiner Meinung nach Lila Wolken von Marteria besonders gut. Dieses Lied ist schon etwas älter, aber es ist einfach schön.

To Travel | Interview

Während meiner Reise nach Lissabon habe ich zahlreiche Leute aus aller Welt bei einer Pubtour kennengelernt. Einer davon war Scott, 21 Jahre alt aus Kanada. Er ist als Backpacker unterwegs. Es war sehr interessant mich mit ihm über Reisen zu unterhalten und später stellte ich ihm einige Fragen die ich mit meinen Lesern teilen möchte 😉

On my trip to Lisbon i met several people from all over the world during a Pubtour by night. One guy i met was Scott, 21 years old from Canada. He’s a backpacker. It was really interesting to talk with him about traveling and later I asked him some questions which I wanna share with my readers 😉

What do you like about traveling?

I could probably go on forever to fully answer that question, but I think what I like the most is just the un expected, not knowing what will happen or who you will meet, especially traveling alone.

Why and when did you decide to travel to Europe?

Before I came to Europe I was dating a girl in Canada for a few years and when we broke up I wanted a change of scene so I ended up buying a one way ticket to Spain.

How did you plan your trip?

Not a lot of planning went into this trip to be honest, I knew I always wanted to go to Barcelona, so I bought a plane ticket and haven‘ t been planning more than one or two days ahead since.

What do you enjoy more: to travel with friends,… or on your own?

For me it depends on the trip, for a long term trip like I’m doing now I prefer to be alone, but for shorter trips or road trips I like to do it with a solid group of friends.

What was your favorite, most beautiful experience you made on your trip so far?

Though question for sure, I just got back yesterday from a couple days in the desert in southern morocco with another girl I met in Lisboa, that was pretty rad.

What was the most difficult situation?

Hmm I’m not sure, I guess I have been pretty lucky so far!

Have you noticed any big differences between Canada and Europe (Spain, Portugal…)?

The biggest difference for me would probably be alcohol, it was crazy to me seeing people drinking on the streets and in the squares, that doesn‘ t fly in Canada.

Which is your favorite city/country?

I would probably say Barcelona… Barcelona has everything haha

P.S. Ich ließ den Text auf Englisch, also original wie Scott mir die Antworten zusandte…

Lissabon

Meine Abireise führte mich nach Lissabon! Es war wunderschön, am Liebsten würde ich in die wunderbare Stadt zurückreisen. Ich habe so viele wunderbare, tolle Erlebnisse und Erfahrungen gesammelt, die ich nun in einem kleinen Reisebericht mit euch teilen möchte!

Am Montag, 12. Februar 2018, ging es für uns 20 Mädels (ja, nur Mädchen) um 11 Uhr vormittags mit dem Bus los, bis zum Flughafen Mailand/Bergamo. Von dort aus flogen wir mit Ryanair nach Lissabon! Es war der erste Flug meines Lebens und so war ich furchtbar aufgeregt. Der ganze Stress war echt nichts für mich! Da fahre ich lieber Zug ;D.

Die fünf Tage verbrachten wir im HUB Hostel Patio. Ich muss sagen, so ein schönes Hostel habe ich noch nie gesehen! Die Klasse teilte sich auf drei Zimmer auf. Das 8er-Zimmer verfügte über sehr gemütliche Betten und eigenem Minibadezimmer mit Dusche und Toilette. Frühstück war lecker, aber nicht so vielfältig wie wir es in Italien gewohnt sind. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen.

Am nächsten Tag (Dienstag) machten wir eine Sightseeing Tour mit einem Hop on – Hop off Bus. Ich habe mich sofort in diese Stadt verliebt. Die bunten Häuser mit Fliesenfassaden, die manchmal engen, hügeligen Straßen, die Aussicht. Es war einfach wunderschön!

Mittags war es sehr schwierig ein Restaurant zu finden, da fast alles geschlossen war (auf Grund des Feiertages). Doch schlussendlich fanden wir ein nettes einheimisches Restaurant Rio Grande in der Pink Street, wo wir wunderbar aßen und Tipps von einem deutschen Touristen bekamen.

Nachmittags fuhren wir mit einem TukTuk zum Castelo de S. Jorge wo wir atemberaubende Aussicht auf die Stadt hatten!


Abends gingen wir als Klasse in zwei Pubs (einer hieß Pensao Amor) und nach einem „Zwei-Uhr-Morgens-Snack“ bei MCDonalds gings wieder nach Hause ;D

Am nächsten Tag (Valentinstag) waren wir sehr müde, aufgrund der nächtlichen Tour am Vortag und beschlossen uns im Parque Eduardo VII  unter Orangenbäumen etwas auszuruhen 😉 Mittags nutzten wir mal wieder ein TukTuk und fuhren zum Restaurant Casa da Ìndia. Nach langer Wartezeit (Portugiesen darf man nicht stressen) bestellten wir unser Essen. Ich probierte die typische Brotsuppe (Alentejo), die den anderen gar nicht schmeckte, ich fand sie okay. Der Grillteller und die Fischgerichte waren sehr große Portionen. Dies liegt meiner Meinung daran, dass viele Arbeiter in diesem Restaurant aßen und diese brauchten nun mal ein ordentliches Mittagessen 😉


Nachmittags trafen wir uns mit der Klasse am Elevador De Santa Justa. (die Fahrt kostete 5,13€ ) Der Ausblick war wow!


 

Abends wollten Steffi und ich unbedingt ausgehen. Keiner hatte Lust und so beschlossen wir auf eigene Faust loszugehen. Am Montag kam die liebe Petya im Hostel vorbei. Sie ist ein Guide der PubCrawlLisbon und wollte uns zum gemeinsamen Feiern einladen. Die Guides der PubCrawl sammeln jeden Abend feierlustige junge Leute in den Hostels ein. Dann geht es los durch drei Pubs und anschließend in einem Club. Montags waren wir zu müde und so beschlossen wir am Valentinstag der PubCrawl zu folgen ;D Auf dem Weg hin begegneten wir Marta und ihrer Bekannten, zwei Musikerinnen aus Lissabon und Brasilien, und sangen mit ihnen zusammen in der U-Bahn!

Mit PubCrawl feiern zu gehen kann ich nur empfehlen! In einer Stadt wo man sich nicht so gut auskennt und nur zu zweit oder alleine auf Reisen ist, gibt es nichts tolleres als mit einer Gruppe unterwegs zu sein! Man lernt Leute von der ganzen Welt kennen… zum Beispiel Scott aus Kanada, William aus Brasilien, Pablo aus Angola und Leute aus Portugal, Österreich, Großbritannien…
Am nächsten Tag waren wir beide erstaunlich fit, dies lag vielleicht an den sehr gemütlichen Betten des Hostels! Vormittags fuhren wir mit der Metro nach Belém. Drei von unsrer kleinen Truppe sahen sich ein technologisches Museum an, während Steffi, eine andere Mitschülerin und ich gemütlich im Café neben dem Torre de Belém einen Kaffee tranken und ein Brötchen aßen. Etwas später trafen wir uns sechs in einem Supermarkt, um anschließend auf einem kleinen Platz zu picknicken. Zusammen mit der Klasse sahen wir uns den Torre de Belém nur von außen an und fuhren mit Taxis über die große Brücke zur Cristo Rei Statue. Für 5€ kann man mit einem Aufzug die Statue hochfahren und hat wieder ein wunderbares Panorama über die Stadt. Der nette Taxifahrer fuhr uns dann nach Hause zurück bis vor die Tür des Hostels.


Den letzten Tag in Lissabon wollten wir so gemütlich wie möglich gestalten. Wir packten die Koffer, verstauten sie im Luggage-Raum des Hostels und schlenderten durch die Stadt bis zum Flussufer, wo wir gemütlich picknickten. Per Zufall trafen wir auf Andrea, einer Tuktuk-Fahrerin, die uns auf eine Stadtrundfahrt mitnahm. 50€ insgesamt für eine Stunde, wobei wir bis zum Schluss 2 1/2 Stunden mit ihr unterwegs waren und  nur 70€ zahlten! Ich kann so eine Tuktuk – Rundfahrt in Lissabon nur empfehlen! Man erfährt so interessante Dinge! Beispielsweise besuchten wir zusammen mit Andrea ein Hostel, das eigentlich für „Nicht-Gäste“ nicht zugänglich ist, und hatten von einer erhöhten Terasse aus eine wunderschöne Aussicht. Andrea erklärte uns auch, dass bei wichtigen Plätzen, Gebäuden oder Orten, die Straßenlaternen immer acht Fensterchen haben. In ärmeren Vierteln haben die Laternen nur vier Fensterchen. Zudem brachte sie uns zu seinem versteckten Souvenirladen, wo es Ginja Sem Rival Likör gab. Dies ist ein typischer Likör von Lissabon. Er schmeckt leicht nach Hustensaft (sehr lecker) und wird aus Schokoladengläsern getrunken, die man nach dem Trinken isst. Schmeckt super! Zum Schluss fuhr uns Andrea noch einmal in die Innenstadt zu einem Shop, wo es die typischen Pastéis de Belém zu kaufen gab. Wir waren sogleich von diesem köstlichen Gebäck begeistert! (Teig, Vanillecreme, Zimt und Staubzucker obendrauf). Andrea war so lieb und fuhr uns direkt nach Hause zum Hostel. Auf dem Weg dorthin hatten wir noch jede Menge Spaß, da wir immer wieder im Stau steckten und irgendwelche Männer aus Rumänien mit uns zu sprechen versuchten. Es war einfach zu lustig, man sitzt in einem Tuktuk und spricht mit Leuten die auf der Straße gerade unterwegs sind!

Es hieß auch schon Abschied nehmen von der schönen Stadt Lissabon und so flogen wir mit zahlreichen Erfahrungen und Erlebnissen bereichert zurück nach Italien.


Petya hatte ein Tattoo: Saudade. Saudade ist ein portugiesisches Wort und bedeutet soviel wie etwas oder jemanden sehr sehr sehr zu vermissen. Ich glaube dieses Wort ist ab dieser Reise mein Lieblingswort 😉

Fazit:

Die Stadt Lissabon ist echt sehenswert! Man kann so viel entdecken und wird von Eindrücken nur so überschwemmt! Die Menschen hier sind unendlich freundlich und hilfsbereit. Alle scheinen jeden Tag die beste Laune zu haben! Zudem lohnt es sich auch finanziell. Taxi, Lebensmittel und Getränke sind extrem billig (auch Alkohol! Bier 2€, Shots 2€, Long Drinks 4€). Solche Preise sind wir hier in Italien zumindest nicht gewohnt!

 

 

(P.S. In Südtirol macht man die Abireise immer im Frühjahr vor dem Abschluss ;D)

 

Wo bin ich?

Ich bin nicht hier, ich bin nicht dort. Wo bin ich denn?

Ich finde es zur Zeit sehr ärgerlich, dass mein Blog immer mehr aus meinem Bewusstsein verschwindet. Ich denke oft tagelang nicht daran, dass ich mal wieder etwas schreiben könnte. Und wenn ich daran denke, so ist es bereits mitten in der Nacht, bevor ich sanft in schräge Träume verschwinde. Grund dafür ist ganz einfach die überall geliebte Schule. Dieses Jahr steht Matura an (=Abitur).  „Ihr sollt euch mehr auf die Schule konzentrieren. Ihr habt immer alles andere im Kopf“. Hört man bei uns jeden Tag.

Seit der Maturareise nach Lissabon sind nun bereits sechs Tage vergangen. Vier davon lag ich mit Fieber und Erkältung im Bett. Ich war nicht fähig in kleinster Weise etwas für die Schule zu tun. Und jetzt?

Würde ich am Liebsten ganz ganz ganz ganz wo anders sein.

In Portugal. Oder sonst an einem schönen Fleckchen unserer vielfältigen Mutter Erde.

Where is the love

Die Welt so grau, und scheint doch so farbenfroh

Wer sie sieht, schaut doch lieber weg

denkt an sich, alles andere interessiert ihn nicht.

Wo ist die Liebe geblieben, zwischen Menschen;

dir und mir,

dunkel oder hell, wie Nacht und Tag

verschieden und doch alle gleich.

Ein Mensch, eine Welt, ein Leben.

Wo ist die Liebe geblieben, zwischen Menschen;

die sich bekämpfen, töten, beschimpfen,

Hass regiert, Angst friert.

Wo ist die Liebe geblieben, zwischen Menschen;

wo alles hässlich und zerstört,

wo alles trist und leer,

nur ein einzelner roter Luftballon von Nena,

er liegt dort neben Trümmern.

Wo ist die Liebe geblieben?

Zwischen Menschen?

Ich bin mir sicher, nicht.

 

~ Clara