Body and Hair … green?

Vor drei Wochen habe ich mir ein Duschshampoo um ca 10€ bei Lush gekauft. Meine Mutter brachte mir von einem Ausflug am Gardasee drei biologische Seifen mit. Eine dieser verwende ich als „Duschgel“. Mein Fazit: es funktioniert super und ist wirklich angenehm! Die Benutzung von Hartseife beim Duschen ist jetzt bereits ein routiniertes Handeln und macht mich danach super glücklich! Let’s try it! Versuche auch du es und mache einen Schritt zu einem nachhaltigeren Lifestyle! #noplastic #zerowaste

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Der Weg zur Nachhaltigkeit

… ist steinig und schwer? Nein, eigentlich nicht. Man kann mit vielen kleinen Schritten etwas zur Nachhatigkeit beitragen. Trotzdem werden von Hygienevorschriften usw. Steine in den Weg zur Nachhaltigkeit gelegt.

Letztens wollte ich beim MPreis in unserem Dorf Schinken kaufen. Ich fragte, ob sie mir den Schinken in meine Tupperware Dose geben kann. Antwort: „Nein, wir dürfen es NOCH nicht. Hygienevorschriften…“ Und ich hoffe bald. Denn bei Fleischwaren wird mit Müll nur so durch die Gegend geworfen. Ein Blatt Papier mit Folienbeschichteung, dann die Folien nach jeder Schicht Schinken, dann nochmal Papier mit Folienbeschichtung drüber. Müll hört nicht auf. Bis Vorschriften geändert werden.

Diese Steine im Weg zur Nachhaltigkeit verschwinden nicht sofort. Doch der Wille zählt. Indem man versucht WENIGER Müll zu prodouzieren, WENIGER Auto zu fahren, WENIGER Strom zu verbrauchen und WENIGER zu verschwenden. Denn wenn jeder und jede ein bisschen REDUZIERT, so macht das bis zum Schluss etwas Großes aus!

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist zurzeit ein großes Thema in meiner Familie und beinahe tägliches Tischgesprächsthema. Ob Recycling, Plastik, Auto – über alles wird ordentlich diskutiert und argumentiert. Und dabei kommen wir immer zu einem Schluss: wir wollen etwas ändern, wir wollen besser auf unseren Lifestyle und seine Auswirkungen auf die Umwelt achten. Und wie? Es zählen die kleinen Schritte:

  • wir benutzen nur noch Stofftaschen beim Einkauf und wenn wir keine dabeihaben, laden wir einfach den gesamten Einkauf ins Auto.
  • wir kaufen nur unverpacktes Gemüse
  • wir kaufen keine Produkte, die unnötig in Plastik verpackt sind
  • ich fahre immer mit dem Fahrrad bis zur ca. 1km entfernten Bushaltestelle, um in die Stadt oder in andere Dörfer zu gelangen
  • ich habe gern meinen Bambus Coffee to go Becher mit, der ohne weiteres in Cafés angenommen wird.
  • usw.

Ich möchte eine Themenreihe starten und in Blogbeiträgen Beispiele zur Nachhaltigkeit packen. Dazu gehören natürlich vorallem Beispiele, die ich selbst lebe oder getestet habe! Viel Spaß! 😉

 

Bildquelle: Pixabay

ruhe!

Ruhe. Wann haben wir Zeit wirklich zur Ruhe zu kommen? Tja, sehr wenig vielleicht?

Ich beobachte es vor allem bei Kindern. Sie gehen in den Kindergarten oder in die Schule, also ist der Vormittag mal komplett ausgebucht. Nachmittags wird dann gelernt, Hausaufgaben gemacht, einige Kurse belegt wie Fußball, Ballett, Musikschule usw. oder mit der Familie etwas unternommen. Letztens waren meine Cousins zu Besuch. Der kleinste stromerte den ganzen Nachmittag gemütlich durch den Garten, spielte im Sand oder unterhielt sich mit den Gartenzwergen. Der 10 – jährige spielte Fußball und die große Schwester lag im Liegestuhl mit einer meiner sieben Katzen auf dem Schoß und ließ ihren Blick über den Hof schweifen. In diesem Moment herrschte so wunderbare Ruhe. Die Sonne schien auf unsere Gesichter, Vögel zwitscherten und wir ließen unsere Ruhe von den Autos die vorbeifuhren absolut nicht stören. Dazu noch einen kleinen Schokoriegel genießen, ach was gibt es nicht schöneres?

Nehmen wir uns doch öfters Zeit, zur Ruhe zu kommen! 😉

WIR und unsere Zukunft

Heute habe ich am #fridaysforfuture Streik gegen den Klimawandel in Bozen teilgenommen. Ich habe mir die Tage vorher wirklich gut überlegen müssen, ob ich am Streik teilnehmen möchte oder nicht. Warum? Einfache Antwort. Ich fand einige Forderungen schlicht und einfach widersprüchlich. „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut“ wurde beispielsweise von unzähligen Jugendlichen gerufen. Ich finde es sehr gut, dass so viele Jugendliche sich für ihre Zukunft auf diesem Planeten interessieren und engagieren. Doch an wen richtet sich dieser Ruf? An die Politiker?

Wer ist für das Aussterben von unzähligen Tierarten aufgrund Rodung, und komplett verkehrten Klimaverhältnissen veranwortlich? Nein, nicht nur Politiker die „nichts“ machen, nein, nicht nur Produzenten von umweltschädlichen Produkten, sondern wir alle.

WIR ALLE sind für den Klimawandel verantwortlich.

Und deshalb zerstören WIR SELBST uns unsere Zukunft.

All die Dinge, die den Klimawandel fördern, werden durch uns in Bewegung gehalten. Wir Konsumenten kaufen Billigware deren Produktion Unmengen von CO2 ausstößt, wir alle benutzen Plastiktüten oder kaufen Produkte die in Plastik verpackt sind, wir alle heizen zu Hause zu viel und würden einen Winter ohne warme vier Wände nie aushalten.

Wie können wir den Klimawandel bremsen?

Indem wir NEIN zu umweltschädlichen Produktionen und Angeboten sagen, denn erst dann ist eine Veränderung möglich. Wenn wir heute streiken und morgen plastikverpackte Produkte kaufen, jeden Meter mit Auto anstatt Fahrrad oder Öffis zurücklegen, dann legen wir uns und unserem Weg zu einer besseren Zukunft selbst Steine in den Weg! Wir sind die Zukunft, wir müssen auf einem zerstörten Planeten unsere Generation weiterführen.

Die gesamte Menschheit ist Schuld an der Situation unseres Planeten, deshalb muss jede einzelne Person ihre Lebensweise reflektieren. Lebe ICH umweltbewusst? Lebe ICH nachhaltig? Oder versuche ich es zumindest? Wir müssen bei uns anfangen. Wenn wir etwas verändern, wenn wir es versuchen „zerowaste“ oder mindestens „lowwaste“ zu leben, ja dann haben wir eine Chance den Klimawandel zu stoppen. Dann haben wir die Chance, dass sich die hohen Tiere unserer Gesellschaft uns anschließen. Streiken wir für mehr Umweltbewusstein, denn vor den effektiven Taten müssen wir uns alle bewusst sein, dass die Zukunft unserer lieben Mutter Erde alles andere als rosig aussieht.

 

Bildquelle: Pixabay

Rettet die Wale

Durch die Instagram-Story von Bloggerin DariaDaria bin ich auf Fakten gestoßen, die mich wirklich schockiert haben.

Seit Monaten werden knapp 100 Orcas und Belugas in kleinen Becken vor der Küste des Ochotskischen Meeres gefangen gehalten. Die Tiere sollen an chinesische Delfinarien verkauft werden. ~ Website Greenpeace

Einige der Tiere sind bereits gestorben. Eine besondere Gefahr für sie ist die zunehmende Kälte. Das Wasser um die Becken friert, was lebensgefährlich für die Wale ist. Greenpeace hat eine Petition gestartet, die ich sofort unterzeichnet habe. Meiner Meinung ist jeder kleine Schritt besser, als nichts zu tun.

Die Gefangenschaft dieser Orcas und Belugas ist unendlich schrecklich. Ihnen wird jeglicher Funken Freiheit einfach so genommen, von Menschen die sich wahrscheinlich einbilden ihr Handeln sei legitim oder normal. Normal ist solches Verhalten absolut nicht. Orcas stehen auf der roten Liste, d.h. sie sind vom Aussterben bedroht. Wenn dieser Ort, dieses Gefängnis der Wale noch weiter existiert, wird das Aussterben dieser wunderschönen Tiere sicher nicht verhindert.

DU kannst helfen, ebendiese Wale zu retten, auf dieses Gefängnis aufmerksam machen, indem du…

HIER

…unterschreibst. Es dauert maximal zwei Minuten und vielleicht kann Großes erreicht werden! Jeder kleine Schritt zählt. Rettet die Wale!

 

 

Warum mir diese Petition wichtig ist: in den Medien werden wir von jedem „Pups“ informiert. Wir wissen was Promi XY am liebsten zu Mittag ist usw… wir werden tagtäglich mit unzähligen Informationen gefüttert die uns was genau bringen sollen? Was wirklich Schlimmes auf der Erde passiert, was uns wirklich interessieren sollte und womit wir uns ehrlich beschäftigen sollten wird gerne verdrängt.

 

Bildquelle: Greenpeace

Glaskuppel

Ja, eine Glaskuppel war gefühlt mein Zuhause. Drei Wochen lang hatte ich eine Lungenentzündung, verbrachte Großteil des Tages im Bett, da jeder Schritt meine spärliche Energie fraß. Und nun? Ist meine Lunge endlich frei! Und mein Kopf auch!

Die Langeweile ist Gott sei Dank auch vorbei, ich kann nun lesen, schreiben usw. ohne sofort Kopfschmerzen begrüßen zu müssen. Ich bin motiviert. Motiviert für ein tolles Jahr 2019. Let’s do this!

 

 

 

Bildquelle: Pixabay

Hippie

Als ich das Buch „Hippie“ von Paulo Coelho in der städtischen Buchhandlung entdeckt hatte machte mein Herz meterhohe Luftsprünge. Ich hätte nicht mal den Klappentext lesen müssen, nur um zu wissen:ICH MUSS DIESES BUCH HABEN! Das Cover ist so wunderschön, dass es sicher alle Hippieherzen höher schlagen lässt. Ich begann das Buch zu lesen und war sofort begeistert. Selten ertappe ich mich dabei, dass ich in Büchern Sätze mit Bleistift unterstreiche, oder mit Papierschnipsel Seiten markiere. Doch diesmal passierte es mir sehr oft. Paulo Coelho hat eine wunderbare Gabe, inmitten einer Erzählung so viele inspirierende Zeilen hineinzubringen, die einfach markiert werden müssen!

„Ein einfacher Traum ist mächtiger als tausend Wirklichkeiten“

Paulo erzählt eine Geschichte, eine Geschichte die der Leserin/dem Leser so viel vermittelt. Klar, die Hippies mit ihrer Freien Liebe und den ganzen Drogen, doch haben sie versucht schlicht und einfach das hinter sich zu lassen, was ihnen die Gesellschaft aufzwang, und zu den ursprünglichen Werten zurückzukehren. Genau dies sollten wir doch heute auch mal versuchen. Rebellieren, nein sagen, und kritisch hinterfragen. Denn so vieles läuft schief auf dieser Welt und so viele versuchen diesen Fakt einfach zu vertuschen. Let’s be hippie ;D

Abschließend kann ich sagen, dass „Hippie“ von Paulo Coelho auf jeden Fall zu empfehlen ist. Das Buch regt zum Nachdenken und zum Träumen an und ist eine wunderbare Zeitreise.

Bildquelle: Pixabay

Make people smile

Mit Musik den Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern…

Make people smile it’s christmas time!

Ja, das ist uns heute gestern wirklich gelungen. The Streetchoir hat im Krankenhaus Bozen (Südtirol) eine Messe musikalisch mitgestaltet und auf zwei Abteilungen Weihanchtslieder gesungen. Meine Erwartungen wurden ja bereits letztes Jahr übertroffen. Es ist so overwhelming wie man auf englisch schön sagt, so wunderbar überwältigend und berührend was man mit Musik alleine erreichen kann. Lachende, fröhliche Gesichter. Aber auch vielleicht traurige, gerührte Gesichter.

Auf der Abteilung für Hämatologie ließen wir an diesem Tag das erste Mal unsere Stimmen erklingen. Im Aufzug erzählte uns die Seelsorgerin, dass viele Menschen in dieser Abteilung geheilt werden würden, viele aber auch sterben. Dies fühlte sich an wie ein Faustsschlag ins Gesicht. Klar, beispielsweise Leukämie ist nicht immer heilbar und kann tödlich enden. Aber Dinge wie Tod verdränge ich immer unbewusst. Ich versuche immer nicht daran zu denken, dass das Leben eines jungen aber auch älteren Menschen einfach so von heute auf morgen zu Ende sein kann.

Als wir anfingen zu singen, war es mucksmäuschen still auf der Station. Alle lauschten gebannt den Weihnachtsliedern. Nach unserem kleinen Ständchen verabschiedeten wir uns. Die Türe schloss sich hinter uns. Doch wir nahmen sooo viel mit. Wir haben den Patienten eine riesige Freude gebracht und nahmen fröhliche, glückliche, lächelnde Gesichter wieder mit, wobei der Gedanke an den Tod im Hinterkopf sehr präsent war.

Ich glaube es ist eines jeden Menschen Aufgabe, Menschen zum Lächeln zu bringen. Besonders zur Weihnachszeit, wo viele Patienten das Fest der Freude nicht zu Hause bei ihren Lieben verbringen können.

Make people smile an show love ❤

It’s Xmas Time!

… und ich habe keinen Adventskalender. Weder einen eigenen, noch habe ich einen für den Blog gemacht, wie ich ihn die letzten Jahre gemacht habe. Grund dafür? Von Schokolade bekomme ich Kopfschmerzen. Und dieses Jahr war der Advent einfach so besonders, dass ich gar nicht daran dachte Adventstürchen zu posten!?  Mit meinerm Streetchoir war ich total ausgebucht. Wir haben bei Jugendmessen und Rorate in unserer Pfarrgemeinde gesungen und letzten Samstag hatten wir unseren ersten großen Auftritt, der mega gut gelaufen ist! Da ich zurzeit verschiedene Jobs habe, bleibt mir oft sehr viel Freizeit übrig. Deshalb habe ich meine Backkünste entdeckt und ordentlich Kekse gebacken. Gehört es nicht auch zur Weihnachtszeit dazu ein bisschen nur das zu machen, worauf man gerade Lust hat. Beziehungsweise alle möglichen Stressfaktoren zu vermeiden? Ich hatte bezüglich der Auftritte sehr viel zu denken, deshalb nutzte ich freie Zeit eben anders, wo ich die letzten Jahre immer brav Adventtürchen geplant und geschrieben habe. Jetzt, wo viele Termine überstanden sind, bereure ich es irgendwie, keinen Adventkalender gemacht zu haben. Deshalb steige ich einfach jetzt ein. Am 13. Dezember. Also eh beinahe bei der Hälfte der Adventszeit! Mal sehen wohin uns das führt!

Weihnachtliche Grüße by Sofia