WIR und unsere Zukunft

Heute habe ich am #fridaysforfuture Streik gegen den Klimawandel in Bozen teilgenommen. Ich habe mir die Tage vorher wirklich gut überlegen müssen, ob ich am Streik teilnehmen möchte oder nicht. Warum? Einfache Antwort. Ich fand einige Forderungen schlicht und einfach widersprüchlich. „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut“ wurde beispielsweise von unzähligen Jugendlichen gerufen. Ich finde es sehr gut, dass so viele Jugendliche sich für ihre Zukunft auf diesem Planeten interessieren und engagieren. Doch an wen richtet sich dieser Ruf? An die Politiker?

Wer ist für das Aussterben von unzähligen Tierarten aufgrund Rodung, und komplett verkehrten Klimaverhältnissen veranwortlich? Nein, nicht nur Politiker die „nichts“ machen, nein, nicht nur Produzenten von umweltschädlichen Produkten, sondern wir alle.

WIR ALLE sind für den Klimawandel verantwortlich.

Und deshalb zerstören WIR SELBST uns unsere Zukunft.

All die Dinge, die den Klimawandel fördern, werden durch uns in Bewegung gehalten. Wir Konsumenten kaufen Billigware deren Produktion Unmengen von CO2 ausstößt, wir alle benutzen Plastiktüten oder kaufen Produkte die in Plastik verpackt sind, wir alle heizen zu Hause zu viel und würden einen Winter ohne warme vier Wände nie aushalten.

Wie können wir den Klimawandel bremsen?

Indem wir NEIN zu umweltschädlichen Produktionen und Angeboten sagen, denn erst dann ist eine Veränderung möglich. Wenn wir heute streiken und morgen plastikverpackte Produkte kaufen, jeden Meter mit Auto anstatt Fahrrad oder Öffis zurücklegen, dann legen wir uns und unserem Weg zu einer besseren Zukunft selbst Steine in den Weg! Wir sind die Zukunft, wir müssen auf einem zerstörten Planeten unsere Generation weiterführen.

Die gesamte Menschheit ist Schuld an der Situation unseres Planeten, deshalb muss jede einzelne Person ihre Lebensweise reflektieren. Lebe ICH umweltbewusst? Lebe ICH nachhaltig? Oder versuche ich es zumindest? Wir müssen bei uns anfangen. Wenn wir etwas verändern, wenn wir es versuchen „zerowaste“ oder mindestens „lowwaste“ zu leben, ja dann haben wir eine Chance den Klimawandel zu stoppen. Dann haben wir die Chance, dass sich die hohen Tiere unserer Gesellschaft uns anschließen. Streiken wir für mehr Umweltbewusstein, denn vor den effektiven Taten müssen wir uns alle bewusst sein, dass die Zukunft unserer lieben Mutter Erde alles andere als rosig aussieht.

 

Bildquelle: Pixabay

Rettet die Wale

Durch die Instagram-Story von Bloggerin DariaDaria bin ich auf Fakten gestoßen, die mich wirklich schockiert haben.

Seit Monaten werden knapp 100 Orcas und Belugas in kleinen Becken vor der Küste des Ochotskischen Meeres gefangen gehalten. Die Tiere sollen an chinesische Delfinarien verkauft werden. ~ Website Greenpeace

Einige der Tiere sind bereits gestorben. Eine besondere Gefahr für sie ist die zunehmende Kälte. Das Wasser um die Becken friert, was lebensgefährlich für die Wale ist. Greenpeace hat eine Petition gestartet, die ich sofort unterzeichnet habe. Meiner Meinung ist jeder kleine Schritt besser, als nichts zu tun.

Die Gefangenschaft dieser Orcas und Belugas ist unendlich schrecklich. Ihnen wird jeglicher Funken Freiheit einfach so genommen, von Menschen die sich wahrscheinlich einbilden ihr Handeln sei legitim oder normal. Normal ist solches Verhalten absolut nicht. Orcas stehen auf der roten Liste, d.h. sie sind vom Aussterben bedroht. Wenn dieser Ort, dieses Gefängnis der Wale noch weiter existiert, wird das Aussterben dieser wunderschönen Tiere sicher nicht verhindert.

DU kannst helfen, ebendiese Wale zu retten, auf dieses Gefängnis aufmerksam machen, indem du…

HIER

…unterschreibst. Es dauert maximal zwei Minuten und vielleicht kann Großes erreicht werden! Jeder kleine Schritt zählt. Rettet die Wale!

 

 

Warum mir diese Petition wichtig ist: in den Medien werden wir von jedem „Pups“ informiert. Wir wissen was Promi XY am liebsten zu Mittag ist usw… wir werden tagtäglich mit unzähligen Informationen gefüttert die uns was genau bringen sollen? Was wirklich Schlimmes auf der Erde passiert, was uns wirklich interessieren sollte und womit wir uns ehrlich beschäftigen sollten wird gerne verdrängt.

 

Bildquelle: Greenpeace

Glaskuppel

Ja, eine Glaskuppel war gefühlt mein Zuhause. Drei Wochen lang hatte ich eine Lungenentzündung, verbrachte Großteil des Tages im Bett, da jeder Schritt meine spärliche Energie fraß. Und nun? Ist meine Lunge endlich frei! Und mein Kopf auch!

Die Langeweile ist Gott sei Dank auch vorbei, ich kann nun lesen, schreiben usw. ohne sofort Kopfschmerzen begrüßen zu müssen. Ich bin motiviert. Motiviert für ein tolles Jahr 2019. Let’s do this!

 

 

 

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Hippie

Als ich das Buch „Hippie“ von Paulo Coelho in der städtischen Buchhandlung entdeckt hatte machte mein Herz meterhohe Luftsprünge. Ich hätte nicht mal den Klappentext lesen müssen, nur um zu wissen:ICH MUSS DIESES BUCH HABEN! Das Cover ist so wunderschön, dass es sicher alle Hippieherzen höher schlagen lässt. Ich begann das Buch zu lesen und war sofort begeistert. Selten ertappe ich mich dabei, dass ich in Büchern Sätze mit Bleistift unterstreiche, oder mit Papierschnipsel Seiten markiere. Doch diesmal passierte es mir sehr oft. Paulo Coelho hat eine wunderbare Gabe, inmitten einer Erzählung so viele inspirierende Zeilen hineinzubringen, die einfach markiert werden müssen!

„Ein einfacher Traum ist mächtiger als tausend Wirklichkeiten“

Paulo erzählt eine Geschichte, eine Geschichte die der Leserin/dem Leser so viel vermittelt. Klar, die Hippies mit ihrer Freien Liebe und den ganzen Drogen, doch haben sie versucht schlicht und einfach das hinter sich zu lassen, was ihnen die Gesellschaft aufzwang, und zu den ursprünglichen Werten zurückzukehren. Genau dies sollten wir doch heute auch mal versuchen. Rebellieren, nein sagen, und kritisch hinterfragen. Denn so vieles läuft schief auf dieser Welt und so viele versuchen diesen Fakt einfach zu vertuschen. Let’s be hippie ;D

Abschließend kann ich sagen, dass „Hippie“ von Paulo Coelho auf jeden Fall zu empfehlen ist. Das Buch regt zum Nachdenken und zum Träumen an und ist eine wunderbare Zeitreise.

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Make people smile

Mit Musik den Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern…

Make people smile it’s christmas time!

Ja, das ist uns heute gestern wirklich gelungen. The Streetchoir hat im Krankenhaus Bozen (Südtirol) eine Messe musikalisch mitgestaltet und auf zwei Abteilungen Weihanchtslieder gesungen. Meine Erwartungen wurden ja bereits letztes Jahr übertroffen. Es ist so overwhelming wie man auf englisch schön sagt, so wunderbar überwältigend und berührend was man mit Musik alleine erreichen kann. Lachende, fröhliche Gesichter. Aber auch vielleicht traurige, gerührte Gesichter.

Auf der Abteilung für Hämatologie ließen wir an diesem Tag das erste Mal unsere Stimmen erklingen. Im Aufzug erzählte uns die Seelsorgerin, dass viele Menschen in dieser Abteilung geheilt werden würden, viele aber auch sterben. Dies fühlte sich an wie ein Faustsschlag ins Gesicht. Klar, beispielsweise Leukämie ist nicht immer heilbar und kann tödlich enden. Aber Dinge wie Tod verdränge ich immer unbewusst. Ich versuche immer nicht daran zu denken, dass das Leben eines jungen aber auch älteren Menschen einfach so von heute auf morgen zu Ende sein kann.

Als wir anfingen zu singen, war es mucksmäuschen still auf der Station. Alle lauschten gebannt den Weihnachtsliedern. Nach unserem kleinen Ständchen verabschiedeten wir uns. Die Türe schloss sich hinter uns. Doch wir nahmen sooo viel mit. Wir haben den Patienten eine riesige Freude gebracht und nahmen fröhliche, glückliche, lächelnde Gesichter wieder mit, wobei der Gedanke an den Tod im Hinterkopf sehr präsent war.

Ich glaube es ist eines jeden Menschen Aufgabe, Menschen zum Lächeln zu bringen. Besonders zur Weihnachszeit, wo viele Patienten das Fest der Freude nicht zu Hause bei ihren Lieben verbringen können.

Make people smile an show love ❤

It’s Xmas Time!

… und ich habe keinen Adventskalender. Weder einen eigenen, noch habe ich einen für den Blog gemacht, wie ich ihn die letzten Jahre gemacht habe. Grund dafür? Von Schokolade bekomme ich Kopfschmerzen. Und dieses Jahr war der Advent einfach so besonders, dass ich gar nicht daran dachte Adventstürchen zu posten!?  Mit meinerm Streetchoir war ich total ausgebucht. Wir haben bei Jugendmessen und Rorate in unserer Pfarrgemeinde gesungen und letzten Samstag hatten wir unseren ersten großen Auftritt, der mega gut gelaufen ist! Da ich zurzeit verschiedene Jobs habe, bleibt mir oft sehr viel Freizeit übrig. Deshalb habe ich meine Backkünste entdeckt und ordentlich Kekse gebacken. Gehört es nicht auch zur Weihnachtszeit dazu ein bisschen nur das zu machen, worauf man gerade Lust hat. Beziehungsweise alle möglichen Stressfaktoren zu vermeiden? Ich hatte bezüglich der Auftritte sehr viel zu denken, deshalb nutzte ich freie Zeit eben anders, wo ich die letzten Jahre immer brav Adventtürchen geplant und geschrieben habe. Jetzt, wo viele Termine überstanden sind, bereure ich es irgendwie, keinen Adventkalender gemacht zu haben. Deshalb steige ich einfach jetzt ein. Am 13. Dezember. Also eh beinahe bei der Hälfte der Adventszeit! Mal sehen wohin uns das führt!

Weihnachtliche Grüße by Sofia

 

Pinguin

Sind wir eine Fehlkonstruktion, nur weil wir nicht all dies können was andere können? Nein. Jeder von uns lebt in einem anderen Element und ist in genau dieser Umgebung Vollprofi. Wir verbringen sehr viel Zeit damit, uns über unsere Schwächen Gedanken zu machen. Wann denken wir an unsere Stärken?

Das folgende Video möchte ich euch ans Herz legen. Eckart von Hirschhausen bringt hier sehr viel auf den Punkt.

Life is beautiful

So, meine Reiseberichtreihe ist endlich abgeschlossen und ich bin bereit motiviert weiter zu starten. Jede Menge ist seit meiner Rückkehr aus dem Norden passiert. Ich habe zwei Wochen lang für Aufnahmetest Psychologie in Innsbruck gelernt, den Test gemacht und leider keinen Studienplatz ergattert. Im nachhinein bin ich eigentlich froh darüber. Denn jetzt habe ich komplett neue Ideen wie ich meine Zukunft gestalten möchte. Zurzeit gebe ich Nachhilfe in Deutsch und Mathe für zwei Jungs, besuche zweimal die Woche die Mutter meiner Tante im Altersheim und habe mich bei unzähligen Schulen als Supplenzlehrkraft beworben. Zudem habe ich automatisch das „Management“ unseres Streetchoirs übernommen, plane unsere Auftritte usw., um die studierenden Mitglieder zu entlasten… nächsten Herbst möchte ich Sozialpädagogik in Südtirol studieren und die freie Zeit nun jetzt nutzen um Führerschein zu machen und vielleicht eines meiner unzähligen begonnenen Bücher zu vollenden.

Währen der letzten zwei Monaten hatte ich zahlreiche mentale Hoch und Tiefs. Ich wusste nicht was ich aus meinem Leben nun machen sollte. Am liebsten hätte ich nochmal in die Schule gehen wollen. Aber jetzt akzeptiere ich einfach meine Situation und versuche das Beste daraus zu machen. Denn Life is beautiul, einfach zu schön um Trübsal zu blasen.

 

Utrecht

Auf in die Niederlande!

In Amsterdam war es einfach unmöglich eine für uns preiswerte Unterkunft oder Couchsurfer Hosts zu finden. Also entschieden wir Utrecht als unser nächstes Ziel festzulegen.

Unser Hostel war einfach natja. Es traf uns regelrecht der Schlag als wir es betraten. Die Treppen schmutzig, alles staubig und die Küche war ein einziges Schlachtfeld. Das soll ein Hostel sein? Wir haben ein 18-Betten Zimmer gebucht, dessen Tür nicht abschließbar war (everyday open doors). Die Rezeptionistin sagte, dass bald jemand kommen würde um die Tür zu reparieren. Dieser jemand ließ sich bis zum Tag unserer Abreise jedoch nicht blicken. Doch hey, wir versuchten positiv zu bleiben und das Beste aus unserer Situation herauszuholen. Nach einem kleinen Stadtbummel kehrten wir am Abend auch schon wieder zurück. Im Gemeinschaftsraum lernten wir eine Dame mittleren Alters aus Deutschland kennen. Sie wollte anscheinend mal wieder den Lifestyle junger Reisenden ausprobieren und wohnte deshalb nun im Hostel. Sie war sehr freundlich aber manchmal etwas schräg XD. An einem Tag putzte sie freiwilli die Küche. Da hatten wir mega Lust selbst etwas zu kochen und luden sie als Dankeschön zu unserem „Mahl“ ein. Während dem Kochen waren auch zwei deutsche Jungs am Werk. Wir quatschten über unsere Reisestorys und die Jungs gaben uns etwas von ihrer deliziösen Tomatensoße ab. Am Abend wollten Steffi und ich mal das Nachtleben erkunden. Wir sind eigentlich mega die Partygirls, doch im hohen Norden bremsten uns die hohen Preise. Wir kamen nicht weit und landeten in der ersten Bar gegenüber von unserem Hostel. Dort blieben wir dann auch und lernten einige crazy Leute kennen.

Am Tag darauf war das Wetter nicht mehr so brilliant. Wir latschten durch die Stadt, als es plötzlich zu Regnen begann. Unsere Regenschirme hatten es im Hostel bequem undwir waren zu geizig uns noch einen Schirm zu kaufen. Deshalb landeten wir in diversen Shops wie H&M oder Zara und versuchten die Zeit zu vertreiben. Dies bedeutet dass jeder von uns ein komplettes Outfit zu einem Thema zusammenstellt und anprobiert. (sehr amüsiant)

Am Ende unserer Zeit in Utrecht packten wir zum letzten Mal unsere Rucksäcke, begleitet von Klaviergekliper und lautem Gesänge der Spanier im Hostel. In der Nacht hatten wir und unsere fünf roommates Besuch von einer kleinen Maus, die anderen brachten ihr Gepäck in Sicherheit, Steffi und ich ließen uns vom kleinen Nager nicht den Schlaf rauben. Zum Frühstück machte die Herrin des Hauses Omeletts für alle. An der Rezeption trafen wir auf einen Italiener und eine Italienerin. Die beiden maulten über die Zustände des Hostels und fanden alles „scheiße“. Da wurde mir erst etwas klar: auf der Internetseite konnte man sehen, dass das Hostel nicht so gute Bewertungen hatte, also wusste man schon im voraus dass man sich nicht allzu viel Luxus erwarten kann. Ja, es war nicht sauber, es war schmutzig und es gab Mäuse. Doch wir hatten die Möglichkeit nette Leute kennezulernen und das geschlafen haben wir auch gut, die Duschen funktionierten auch. An der Rezeption gab es ein Buch, wo man seine Bewertung reinschreiben konnte. Ich nutzte die Chance und versuchte zu vermitteln, dass man ALLES schätzen sollte was man bekommt. Wir sind Backpacker, die mit Budget reisen. Wir können uns nicht mehr leisten als billige Hostels. Warum sollte uns für niedrigem Preis mehr zustehen als anderen? Klar. Das Hostel könnte in einem besseren Zustand sein, doch bin ich als Backpacker froh, wenn ich überhaupt ein Bett habe und nicht wieder auf dem Bahnhof schlafen müsste… am Anfang war ich auch etwas perplex und wusste nicht, was ich von dem Hostel halten sollte. Doch bis zum Schluss war ich einfach froh eine Unterkunft zu haben!

Papenburg Relax

Ich betitele diesen Beitrag absichtlich mit Papenburg Relax, da folgende Tage in Papenburg einfach traumhaft waren. Wir hatten ein unendlich gemütliches Bett (sogar französisch), sauberes Bad, Küche und gratis Fahrräder. Dies alles wurde uns von einer Bekannten angeboten und wir waren mehr als glücklich die Tage bei ihrer Familie zu verbringen. Sie besitzen einen riesigen Bauernhof, Hund Frida und Katze inklusive. Steffis lieber Onkel Heinrich überfiel uns mit einer riesigen Tasche voll lebensmitteln. Anstatt der wenigen Sachen die wir „bestellt“ hatten (1 Yoghurt, 1 Packung Gnocchi, 1 Glas Tomatensoße und 1 Packung Cornflakes) brachte er uns diese Ausbeute:

Am ersten Tag machten wir einen kleinen Spaziergang und schliefen die restliche Zeit. Wieder fit starteten wir am nächsten Tag mit den Fahrrädern zum Badesee von Völlen. Vormittags war dort noch niemand und so hatten wir den schönen See für uns alleine. Nach der Erfrischung fuhren wir in die Stadt und gönnten uns nach zwei Kugeln Eis noch einen Eiscafé im Arkadenhaus. Zu lange mussten wir auf leckeres, günstiges Eis verzichten.

Da Steffis Onkel einen Sohn hat, planten wir einen Auflug mit dessen Mutter und kleinen Bruder. Wir hatten einen schönen Tag den wir mit einer Pizza abschlossen. Leider bekam mir ebendiese Pizza nicht so gut, weshalb ich den nächsten Tag flach lag.

Wir beschlossen unserer lieben Gastfamilie etwas typisch südtirolerisches zu kochen. Nämlich Marillenknödel! Ein riskantes Unterfangen wenn man bedenkt, dass wir beide noch nie Marillenknödel alleine gemacht haben. Mit Zutaten bewaffnet machten wir uns ran an den Teig, der am Ende nicht gerade „richtig“ aussah und viel zu klebrig war. Doch schlussendlich klappte alles wie am Schnürchen und unsere Gastfamilie haute ordentlich rein. Der Kumpel vom Sohn gesellte sich auch dazu und war ebenfalls meeega von unseren Kochkünsten begeistert. Und wir saßen wahrscheinlich mit doofen, stolzem Dauergrinsen am Tisch.

Eigentlich schien dieser Stop ein perfektes Ende unserer Reise zu sein. Doch wir hatten noch ordentlich Zeit übrig. Und so beschlossen wir, in die Niederlande weiterzureisen!

dav