Boy oder Girl?

Schon ca. seit drei Jahren trudelt monatlich das Abo von National Geographic in unser Haus ein. Das Haupthema der heurigen Januarausgabe war Gender.

Ein Junge der plötzlich Frau werden will, ein Mädchen das plötzlich Mann sein will. Schon im Kindergarten oder in der Grundschule kannte ich viele Kinder, die sich nicht typisch wie Mädchen oder Jungen kleideten oder verhielten. „Die Sarah tut ja wie ein Junge! Obwohl sie ja ein Mädchen ist!“ oder „Der Tom der schminkt sich. Der ist wie ein Mädchen bäh!“ bekam man da zu hören. Oft ist dies nur eine vorübergehende Phase oft aber auch nicht. Die Kinder sind auf der Suche nach ihrer eigenen Identität.

Unsere Religionslehrerin in der Grundschule hatte kurze Haare, war sehr groß und kleidete sich männlich. Wenn ich zurückdenke. kann ich mich nicht daran erinnern, ob mich das ziemlich gestört hätte. Nein, es war mir eher egal. Sie war die coolste Lehrerin ever, brachte sogar einmal ihr Haustier mit in die Schule und nur das zählte. Einige Jahre später, mittlerweile war ich in der Oberschule, sah ich sie wieder. Mit Bart und tiefer Stimme. Wow, ich war überrascht. Nicht im negativen Sinne, sondern im positiven. Ich habe riesen Respekt vor ihm, dass er so einen langen Weg durchgezogen hat, trotz all der Intoleranz und oft auch Hass von Seiten der Gesellschaft.

Ein Fallbeispiel aus dem Artikel der National Geographic hat mich besonders fasziniert. Ein dreijähriger Junge wollte unbedingt ein Mädchen sein. Er verlangte von seiner Mutter, ihn wieder im Bauch aufzunehmen und zum Mädchen umzuformen. Natürlich war dies nicht möglich. Seine Mutter sagte ihm, er könne Junge bleiben und trotzdem Kleider tragen, mit Puppen spielen usw. Doch das wollte er nicht. Er wollte Mädchen sein! Mit 4 Jahren durfte er einen Mädchennamen wählen und besuchte als „Mädchen“ die Vorschule. Er war nun glücklich, das zu sein was er fühlte. [Quelle: National Geographic, Ausgabe Januar 2017]

Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich im eigenen Körper nicht wohlfühlen, oder nicht dem Bild der Gesellschaft eines „normalen Menschen“ entsprechen, ist es meiner Meinung nach extrem wichtig, dass sie von allen Seiten unterstützt werden, Liebe erfahren und respektiert werden. Es spielt keine Rolle, wie sich ein Mensch kleidet, nennt, verhält usw., sondern die Person selbst, als einzigartiges Individuum steht im Mittelpunkt. Sie hat Recht darauf, sich, ihre Träume und Wünsche zu verwirklichen.

Be what you want, be what you are, and make your dreams come true.

Taizé 17h

Südtirols Katholische Jugend (kurz SKJ) hat ein Wochenende ganz im Zeichen von Taizé organisiert. Am Samstag, 6. Mai, trafen sich 24 Jugendliche um 18 Uhr in Bozen um gemeinsam Taizé zu erleben. Drei Mädchen waren noch nie in Taizé, deshalb war diese Erfahrung besonders spannend für sie. Lustige Kennenlernspiele brachten Schwung in die Gruppe und beim gemeinsamen Abendessen tauschte man so manche gemeinsame Erfahrung in Taizé.

Anschließend wurde das Abendgebet veranstaltet. Es gab ein Open End, also konnte man solange weiterbeten und singen wie man wollte. Als es immer später wurde, sehnte sich trotzdem jeder ans Bett, bzw. an den Schlafsack. Um sieben Uhr weckten uns die Kirchenglocken des Bozner Doms und natürlich war auch das Frühstück wie in Taizé. (Der Tee war original aus Taizé) Nach den Gesprächsgruppen feierten wir mit der Bozner Pfarrgemeinde die heilige Messe mit.

Müde aber glücklich bin ich nun wieder zu Hause und kann ruhig und motiviert in eine stressige Woche starten 😉

Marzipan Pralinés

Mein Vater hatte am Montag Geburtstag. Den Männern das Richtige zu schenken ist schon immer so eine Sache… da ich aber letztes Jahr mit selbst gemachten Marzipanpralinen punkten konnte, beschloss ich dieses Jahr wieder produktiv zu werden!

Zutaten:

250 g  Marzipanrohmasse

50 g    gemahlene Hasselnüsse

1 cl     Maraschino (nicht zwingend ;D)

20 g    Honig

15 g    Staubzucker

Milchkuvertüre

 

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To do:

  1. Alle Zutaten (außer Kuvertüre) gut vermischen und durchkneten.
  2. Die Masse zu einer 2 cm Durchmesser Wurst rollen. (Dicke kann beliebig geändert werden)
  3. Gleichmäßig große Stücke abschneiden.
  4. Die kleinen Stücke über Nacht antrocknen lassen.
  5. Am nächsten Tag mit Milchkuvertüre übergießen.

 

 

Viel Spaß  beim Ausprobieren!

~ Clara

1 Year

Wow! Gerade kam die Benachrichtigung rein, dass heute der erste Jahrestag von BigFruitSalad ist! Hab eigentlich nie mehr daran gedacht, dass das ja auch mal kommen wird. Vor zwei Jahren hab ich einen Kumpel gefragt, wie ich irgendetwas machen kann, um für andere zu schreiben. Er meinte einen Blog.

Ich begann auf myblog. Doch schon bald war der Blog nicht das was ich wollte. Ich konnte mich nicht identifizieren. Sogar ertappte ich mich dabei, Artikel geschrieben zu haben, welche vielleicht die Besucherzahl erhöhen könnten. Doch es war nicht das, was ich wollte. So wechselte ich zu wordpress, mein absolutes „Feenland“. Hier fühl ich mich wohl, hab viele Möglichkeiten meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und habe eine kleine aber feine „Community“. Jeder einzelne Kommentar, jedes Like ist für mich nicht nur eine Steigerung in der Statistik. Nein. Die Steigerung zeigt mir, dass jemandem mein Obstsalat gefällt, das was ich „erschaffen“ habe. Mit meinem Blog will ich keine Zahlen errreichen, sondern meine Leser 😉 Ich möchte mich bei allen bedanken, die gelesen, kommentiert, geliked usw. haben. Danke dass es euch gibt! ❤

Clara

Musikdroge

Kennt ihr das? Ihr hört Musik, tanzt dazu, singt oder spielt ein Instrument. Man hat oft so riesen Spaß daran, dass man ganz euphorisch wird. Ich bezeichne meine Euphorie gern als „Musikdroge“. Das High – Gefühl dieser „Droge“ ist dabei auf die Tasten meines Klaviers zu „hämmern“ und ins Mikrofon singen.

Vor ein paar Wochen fand die jährliche Vollversammlung des Jugendchors statt. Nachdem wir das vergangene Sängerjahr Revue passieren lassten, haben wir ein leckeres Buffet bei gemütlicher Runde genossen. Anschließend setzte sich unser (extrem talentierter) Klavierspieler an den Flügel und die restlichen Jugendlichen standen um ihn herum. Unser Obmann kramte unsere Lieblingslieder heraus und so sangen wir gemeinsam. Als der Klavierspieler nach Hause musste, sprangen Daniel (Chorkollege) und ich ein. Unser Geklimpere klang zwar nicht so profihaft wie vom Klavierspieler, aber trotzdem schafften wir es halbwegs vom Blatt zu spielen. Wir sangen und musizierten – bis uns die Lieder ausgingen und die Eltern der jüngeren Chormitglieder sich langsam Sorgen machten- ganze drei Stunden lang. Die Stimmen von ein paar Jugendlichen und die Klänge des alten Flügels brauten sich gemeinsam zu einer Droge zusammen. Zur Musikdroge ;D

 

 

Bildquelle: pixabay.com

Wochenende in IBK

Am Freitag bin ich mit Steff und unserem Kumpel Johnny zu unserem gemeinsamen Kumpel Kai nach Innsbruck gefahren. Steff und ich haben die beiden auf unserer Riga-Reise kennengelernt. Kai studiert in Innsbruck und wohnt dort in einem Studentenwohnheim. Freitagabend starteten wir in eine Pizzeria, wo wir nach ewigem Warten eine fabelhafte Capricciosa aßen, welche so groß war, dass ich bereits mit der Hälfte komplett satt war. Dann ging es weiter in ein Lokal, wo es hauptsächlich verschiedene Arten von Bier gab. Dort spielten wir auch ’ne Runde Karten und zogen dann weiter in eine Karaokebar. Leider blieben wir dort nicht lange, weil wir erstens sehr müde waren und es zu lange gedauert hätte, bis wir singen gekonnt hätten. So ging es nach Hause, nicht ins weiche Bett, sondern im Schlafsack auf den harten Fußboden… Am Morgen fühlten wir uns wie gerädert, doch das Erdbeertiramisú von Kai machte alles wieder gut.

Eine kleine ShoppingTour, die Besichtigung der Hofburg und Innbruck von oben (vom Stadtturm aus) war ein super Abschluss unseres Aufenthalts in dieser Stadt. In Südtirol angekommen holten wir erstmal ordentlich Schlaf nach 😉

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Be positive

In letzter Zeit werden Tests und Prüfungen immer mehr… Jeden Tag lernen, Facharbeit schreiben oder sonstige Aufträge der Schule erledigen… die Zeit läuft und wir sollten so schnell wie möglich mitlaufen. Doch oft schaffen wir es nicht. Wir haben keine Zeit mehr an uns selbst zu denken, mal zu entspannen. Ich bin dauermüde, habe Stress was Kopfschmerzen verursacht und wenn man dann noch eine nicht so gute Note einstecken muss, ist es äußerst schwer positiv zu sein. Steff, eine meiner besten Freundinnen, und ich schwörten uns, von nun an so oft wie möglich positiv zu denken und uns gegenseitig zu motivieren. Denn das Wichtigste ist wohl, dass man glücklich ist und das Leben genießt! Don’t worry be happy!

Eure Clara